Donnerstag, 12. Mai 2016

Veränderungen...

Lange habe ich mich hier im Blog nicht gemeldet.
Das letzte mal war schon im November.

Mein/ unser Familien-Leben wurde kurz vorher etwas auf den Kopf gestellt.
Unser Sohn und seine Freundin teilten uns mit, dass wir Großeltern werden. 

Somit bekamen wir im Dezember ein schon großes Pflegekind(Warum?, weshalb?, wieso? muss jetzt hier nicht stehen), 
Die Freundin des Sohnes zog bei uns ein.
Beide erwarten ein Kind und das heißt damit noch mehr Verantwortung für uns als Pflegeeltern.

Vieles musste besprochen und geregelt werden mit diversen Ämtern und Behörden und dies kostet jede Menge Zeit und Nerven, die wir allerdings gerne aufbringen.  

Somit kam eine große neue Verantwortung auf uns zu, der wir uns stellen wollten und bisher auch gerne haben. 

Mittlerweile ist schon fast alles da für´s Baby und die zwei werden ihrem Kind ein schönes erstes Heim hier bei uns im großen weißen Haus bieten können. 

Alle freuen sich schon auf die baldige Ankunft des neuen Erdenbürgers.      

Mein erstes selbstgenähtes Dirndl...

Neulich fragte eine liebe Freundin, ob der Herr S. und ich denn mitkommen würden ins Bierzelt zu einer Vorstellung vom " Huawa, Meier und I ". Ich hatte sie noch nie gesehen und natürlich wollte ich. A`Dirndl hast ja gell sagte sie noch...da waren sie meine 3 Probleme: kein Dirndl, keine Zeit und keine Lust, dies endlich zu nähen.

Aaaaber, wenn ich unter Zeitdruck stehe funktioniert sowas ja am besten.
Also fing ich am 17. 4. nur 3 Wochen vor anstehendem Termin am 7.5. an zu nähen.  
Zum Glück hatte ich ja schon in damaliger Aktion fast alles bis auf Samtband, Miederhaken und Lochstickereiband gekauft.

Das Dirndlkleid ging schneller als erwartet zu nähen und war an einem Sonntag bis auf die Miederhaken und die Froschgoscherl geschafft, das spornte enorm an. 
Der darauffolgende Samstag wurde für die Materialbeschaffung der Kleinteile und des Innenlebens für so ein Dirndl genutzt, damit da auch genug "Holz vor der Hütten" ist.
Am Sonntag wurde dann die Dirndlbluse genäht.

In der Woche dann noch fix die Froschgoscherl genäht und ans Kleid gebracht und die Miederösen angenäht. Zum Schluss habe ich noch meine 2 verschiedenen Schürzen genäht. 

Richtig angepasst in der Länge habe ich das ganze dann am 30. April.

Am 1. Mai ging`s dann gleich mal mit dem neuen Dirndl und der Festschürze zum Maibaumaufstellen in den Nachbarort.

Und am 7. Mai ging es dann zum Huawa, Meier und I nach Egmating.

Noch schnell in der Nacht als mein Dirndl bis auf die Saumlängen fertig war habe ich ein paar Handyfotos im Badspiegel gemacht.

Leider sind dies auch bisher die einzigen Fotos, die von mir und dem Dirndl existieren.
Bei der ersten Tragegelegenheit war es zu kalt um schöne Fotos zu machen und beim zweiten mal zu dunkel. 
Man möge mir verzeihen. ;)
Aber wir haben hier im Ort bald Volksfest und da wird es auf jeden Fall noch einmal richtig fotografiert. 

Trotzdem wollte ich es heute bei Rums zeigen.
Hier treffen sich jeden Donnerstag viele Kreative, die sich gegenseitig ihre selbst gestalteten Dinge zeigen.

hier mit der braunen Taftschürze mit
Samtröschen und Samtband am Mieder geschnürt 

Das ist die festliche Version.

hier mit Satinschürze in Türkis mit Pünktchen und Rosen
 dazu ein Satinband in türkis im Mieder  

dies ist die Alltagsversion
Schön ist an den Bildern zu sehen, wie das ganze Dirndl komplett anders wirkt mit anderer Schnürung und Schürze.

Eines der vielen Projekte, die mir wirklich sehr viel Spaß gemacht haben.   

Dienstag, 10. November 2015

Anscheinend schleicht sich was ein...

Samstag sind der Herr S. und ich schon wieder in die Berge gefahren.

Diesmal ging es mit der Bahn nach Österreich. Von hier aus in nur einer Stunde ist Kufstein zu erreichen.

Dort nahmen wir den Stadtbus zur Haltestelle Kaisertal um von da unseren Aufstieg zu gehen.

Unser Ziel die Ritzau Alm.

Der Aufstieg begann mit jeder Menge Stufen. 247 insgesamt stand an der Tafel vor Ort. Danach ging es über relativ breite Wege immer bergauf. Nur ein paar mal zwischendurch war Erholung auf einigermaßen geradem Weg möglich.

Alles in allem fand ich diese Bergtour bisher die anstrengendste, da ich auch nicht so besonders Höhenfest bin und damit zusätzlich meine Probleme hatte.

Dafür entschädigte das wunderbare Wetter, das dafür sorgte, dass wir einen tollen Rundumblick in die Berge hatten.

Trotzdem war es sehr schön, vor allem auch das Essen auf der Hütte war ausgezeichnet.

Grün ja grün...

545m/ 100g

Sonntag, 8. November 2015

Das nächste Garn ist fertig...

Gleich nachdem ich neulich das erste Garn gesponnen hatte, habe ich das nächste begonnen.

Dieses Mal ist es Chubut Wolle gewesen.
Sie liess sich wunderbar verspinnen und nach dem verzwirnen hat der Strang eine Lauflänge von 553m/ 100g.

Gerade zwirne ich noch ein einfarbiges Garn, das schon länger auf der Spule liegt, dann geht es weiter mit einem bunten Strang.

Sonntag, 1. November 2015

Schon wieder Bergtour...

Neulich schon einmal mit dem Team von der Arbeit und gestern noch einmal mit dem Herrn S. und der Schwester mit Familie sind wir vom Tegernsee aus auf die Riedersteinhütte/ Galaun gewandert.

An beiden Tagen war allerschönstes Wetter. Eine schöne Bergwanderung, mit zwar recht steilem Anstieg, aber der nur recht kurze Weg von ca. einer Stunde entschädigt.

Von der bewirtschafteten Almhütte hat man einen wunderbaren Blick ins Tal.

Gestern war es so warm und windstill, dass es sich im Sonnenschein gut draußen sitzen liess.

Als Rückweg nahmen wir einen anderen als Hin, so hatten wir genug Abwechslung auf unserer Tour auch für die kleine Madam der Schwester, die dabei war.

Vom Tegernsee aus sind wir dann zum nahegelegenen Schliersee gefahren um dort am See einen Kaffeestop einzulegen.

Anschließend sind wir noch weiter zum Spitzingsee mit kurzem Halt am Spitzingsattel um eventuell einen Blick nach München von dort aus, bei diesem wunderbaren Wetter zu erhaschen.

Eine schöne Tour, die sich echt lohnt, gerade bei schönem Wetter.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Spule voll...

Der erste Kammzug vom Sonntag ist versponnen, gezwirnt und gehaspelt.

Es ist der oben rechts auf dem Bild vom letzten Post. Mit dem großen Grün Anteil in der Mitte des Stranges. Ich habe ihn mehrmals längs geteilt, in viele dünne Abschnitte und diese dann versponnen. 

Spinnen konnte ich sehr dünn und somit hat der Strang nach dem Navajo zwirnen eine Lauflänge von 458 m/ 100g.

Jetzt nimmt er gerade ein ausgiebiges Entspannungsbad.