Montag, 7. Mai 2012

Die lieben Kleinen.....

Das Leben mit Kindern ist spannend, abwechslungsreich, toll, witzig, hektisch, überraschend, anstrengend, teuer......
Wenn ich jetzt anfangen würde den Duden durchzublättern könnte ich denke ich fast alle Tunwörter (kommt im Laufe einer Kinderkarriere irgendwann auch einmal an Ihnen vorbei dieses Wort, versuchen sie mal rauszukriegen) hier hin schreiben. 
Ist ja aber nicht mein Gedanke gewesen.


Ich liebe meine Kinder und möchte sie auch um nicht´s in der Welt wieder hergeben.
Dies sind genau die richtigen Kinder, die damals bei Geburt hier entgegengenommen wurden.


Die Sorge um beide ging schon jeweils in der Schwangerschaft los.
Ist das Kind gesund? Wird bei der Geburt alles gut gehen? Haben wir an alles gedacht? usw. Eltern, die hier lesen, werden das kennen.


Unser Sohn ist inzwischen schon Bier-trink-reif, wie er selber sagt. Das hat er in der Schule gelernt, ich wusste das noch gar nicht, einfach weil ich mich bis dato noch nicht damit beschäftigt hatte. Jugendliche dürfen ab 14 Jahren in Begleitung einer Sorgeberechtigten Person Bier, Wein oder Sekt trinken.
Ihn interessiert das allerdings noch nicht, was bin ich froh.


Die Dame des Hauses ist nur geringfügig jünger, das fällt aber manchmal gar nicht auf.


Bis zum heutigen Tage haben wir Eltern Unmengen von Geld für Spielsachen, Klamotten und Co. ausgegeben.


Wenn ich manchmal so in die jeweiligen Zimmer der Herrschaften schaue freue ich mich, dass die 2 solch eine Kindheit leben dürfen und wir als Eltern sie dabei begleiten.


Wir haben viele spannende Sachen bisher erlebt.
Z.B. als unser Sohn sich den Mittelhandknochen, natürlich im Urlaub, gebrochen hat.
Wir waren in einem Indoor-Spielplatz unterwegs, unser Sohn auf der Rutsche ins Bälle bad, taucht unter lachend und weinend nach gefühlter Ewigkeit wieder auf, die betroffene Hand hochhaltend. Wieder zurück wurde das gute Stück begutachtet und in einen leichten Verband gewickelt. Am gleichen Abend fällt das Kind von einer Schaukel auf, na genau diese Hand.
Am nächsten Tag sassen wir dann beim örtlichen Orthopäden und die Hand wurde ein geschient.   


Oder auch immer wieder gern genommen.
Mama unterwegs, Anruf von Kind, ich blute.
Jepp.
Naja, mittlerweile wissen sie wo der Verbandskasten ist.


Das andere Kind hat gern das letzte Wort, mittlerweile habe ich es aufgegeben ich gewinne ja doch nicht.


Die ist so ein Redetalent wie ihre Tante, auf alles und jedes eine Antwort in Ausreden nicht verlegen und vor nichts und niemandem Respekt ängstlich und zurückhaltend.


Manchmal denke ich aber auch, das wir das doch gar nicht so schlecht hingekriegt haben, ok hier und da könnte man noch ein wenig nachbessern, aber dann wäre es evtl. auch um einiges langweiliger hier.


Ab und an ein wenig Aufregung bringt ja auch den Kreislauf in Schwung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen