Mittwoch, 16. Mai 2012

....dann kann er was erzählen.

Familie S. Ist schon ein wenig herumgekommen in der Welt bzw. In Europa.

Wir waren schon bei den Spaniern, Italienern unseren türkischen Freunden, den Griechen, den Engländern, den Österreichern, den Belgiern und getrennt auch schon bei den Franzosen, den Czechen, den Polen und im Land der Matrjoschkas.

Da ist ne ganze Menge Erlebtes und Eindrücke und Bilder zusammengekommen.

Am besten fanden wir es bisher in Griechenland und sind deswegen auch schon mehrfach dort gewesen.
Da wir bei unseren jeweiligen Aufenthalten immer Land und Leute kennenlernen wollen sind wir oft stundenlang zu Fuß unterwegs in der Umgebung. Besuchen mit Absicht kleine Restaurants, die eben nicht im Reiseführer aufgelistet sind und haben so schon so manche tolle Gespräche geführt.
Die Menschen dort sind von einer ganz besonderen Herzlichkeit und Wärme, wie es sonst fast nirgends mehr zu erfahren gibt.

In Griechenland haben wir auch unsere ersten Erdbeben erlebt.
Wir waren damals in der Nähe von Olympia in einer ganz tollen Hotelanlage.
Das erste Mal bebte die Erde in der Nacht.
Herr und Frau S. saßen im Bett, null Ahnung von nicht's.
Nachdem wir uns vom ersten Schrecken erholt hatten und uns vergewissert hatten, dass es den Kindelein gut geht, legten wir uns wieder ins Bettchen und erlebten noch ein paar kleinere Nachbeben.
Unsere Kinder nicht eines, die haben tief und fest geschlafen wir dafür nicht mehr so richtig.

In diesem Urlaub wurden wir sozusagen Erdbebenfest. Nachdem wir am nächste  Tag in Erfahrung gebracht hatten, dass wir in der Nacht ein Erdbeben der Stärke 5,2 auf der Skala erlebt haben waren wir sehr beruhigt....
Wir lernten in diesem Urlaub etwas sehr wichtiges.
Solange keine Einheimischen oder Hotelangestellten anfangen panisch loszurennen, wenn die Erde bebt, kann man selber auch ruhig bei seinem Drink hocken bleiben.

Trotzdem war es seeeeeehr beindruckend, wenn der große Kronleuchter in der Lobby auf einer Gesamtbreite von 3m hin und her schwang. Und das tat er ca. jeden dritten Tag.

In diesem Urlaub haben wir auch eben genau die andere Seite in Olympia gesehen, nämlich was so ein Erdbeben anrichten kann.

Im dortigen Olympiastadion sind die Kinder dann mit dem tollsten aller Ehemänner um die Wette gelaufen.

Das sind Herr und Frau S. auch schon auf dem Brüsseler Flughafen, da sie noch den Anschlussflug schaffen wollten, weil der vorhergehende Vogel Verspätung hatte.
Vollkommen ausser Puste als letzte angekommen empfangen uns doch die Stewarts aus dem vorhergehenden Flieger.
Unsere Gesichter hätte ich da doch zu gern gesehen.

Aus einem spanischen Urlaub haben wir 2 hochfiebrige Kinder mit Mittelohrentzündung mitgebracht, war auch ne tolle Erfahrung.
Vor allem, wenn der Heimflug 5 Stunden Verspätung hat und man diese Zeit mit kranken Kindern am Flughafen rumhängt. Man wär ja eigentlich schon daheim gewesen und schon längst noch rechtzeitig vor dem Wochenende beim Arzt. Aber unser Hausarzt hat ja zum Glück Samstags geöffnet.

Und weil das Tochterkind Mittelohrentzündung so sehr liebt, hat sie sich im letzten Urlaub gleich zu Beginn eine zugelegt.
Mit Händen und Füssen und etwas Englisch etwas Griechisch und etwas Deutsch verständigten wir uns mit dem angeforderten Arzt.
Das verschriebene Antibiotikum fand unsere Tochter zum kot.....en und tat dies auch. Damit hatten wir die helle Freude.
40°C Aussentemperatur und das Kind auch bei 40°C nur innen.

Manchmal geht der Herr S. son bischen in den Bergen spazieren.
Weil er davon so beeindruckt ist möchte er dem Rest der Familie dieses Hobby auch nahebringen.
Nur lässt sich dies nicht so gut machen, weil die Frau Höhenangst hat und daher immer an der Wand lang mit dem Gesicht zu eben dieser sich fortbewegt und so eben nicht's von der ach so tollen Landschaft mitbekommt, was ja sehr schade ist. Aber glauben sie mir, ich brauch dieses Feeling nicht in meiner Freizeit und so habe ich nach 3 wirklich sehr, sehr tapferen Malen beschlossen, dass die Berge und ich nicht Freunde werden.





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