Donnerstag, 10. Mai 2012

Wer den Taler nicht ehrt.....

Einkaufen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Zumindest nicht das mit den zum Überleben notwendigen Dingen, sprich Lebensmittel.
Jahrelang hab ich das für die Familie alleine bewältigt.
Mit Kind im Fahrradsitz und Fahrradanhänger am Fahrrad hab ich den, Wocheneinkauf bewältigt.

War meist in mehreren Läden, bis alles zusammen war.
Einmal die Woche die frischen Sachen auf dem Markt erworben.
Preisbewusst bin ich schon immer gewesen.

Inzwischen ist dieser Part an den liebsten aller Ehemänner abgegeben, denn das tragen schwerer Sachen geht mittlerweile garnicht mehr.
Festgestellt hab ich auch, das die Transportwägen diverser Geschäfte einfach zu groß sind. Sie werden jetzt sicherlich sagen, dass sie das schon wussten aber ich meine das andere groß.

Ich kann die ausgewählten Dinge in den Wagen schmeissen, hab aber beim ausräumen keine Chance mehr die Teile auch wieder auf das Laufband zu kriegen, weil ich mich nicht so weit hinunterbeugen kann.

Nachdem ich ein paar Mal ganz schön blöd dastand in diversen Läden, weil ich doch tatsächlich Mitbürger, die älter als ich sind, bitten musste mir beim Wagenausräumen zu helfen, lasse ich es jetzt ganz sein oder gehe gemeinsam mit Herrn S.. Es sei denn ich hab nur ne Handvoll Teile.
Noch mehr so peinliche Aktionen brauch ich nämlich nicht.

Wenn es allerdings um den Ankauf von Modeartikeln geht bin ich gerne dabei.
Das macht Spass. Jedoch auch nur bis zu einem gewissen Grad, weil ich meist schon vorher eine genaue Vorstellung von dem habe, was ich brauche und.....
Sie kennen das, es genau das sowieso nicht gibt.
Da kann ich ne Menge Geld sparen, weil ich ganz oft eben ohne das gewünschte zurück komme.

Ab und an schaffe ich es und finde eben ein mir genehmes Stöffchen und setz mich hin und nähe selber. Auswahl an diversen Schnittmustern hab ich genügend.

Bei Schuhen geht das natürlich nicht, da kann es dann passieren, das Frau S. eben auch noch ein 9. Jahr in den schon seit 4 Jahren doofen Stiefeln rumläuft.

Bei Einrichtungsgegenständen geht das auch nicht so schnell.
Zum einen weil Herr und Frau S. grundsätzlich vor Kauf das nötige Kleingeld ansparen, denn auf Kredit wird hier nicht gekauft.
Aber vor allem, sind wir uns über manches oft nicht so einig.

Bis der geeignete neue Fernseher für uns gefunden war dauerte es immerhin 2 Jahre.
Zuerst passte das Modell nicht, dann die Größe, dann gefiel mir der Rahmen nicht und ich musste mehrere Nächte den Preis überschlafen.
Letzten Endes konnten wir uns doch noch einigen.

Einkaufen für diverse Hobbys gehe ich auch unwahrscheinlich gerne.
Stundenlang kann ich mich in Wolleläden aufhalten.
Meist komme ich da auch nicht ohne etwas wieder heraus.

Das einkaufen im Internet macht mir jedoch am meisten Spass.
Ich finde wer das erfunden hat müsste einen Orden bekommen.
Hier bin ich in meinem Element, kann Preise vergleichen,
auch mal nach sinnlosem Zeugs schauen und schöne Bildchen zu allem sehen.
Nachteil, ich kann nicht anfassen.

Das kann ich aber dann nachholen, wenn ich den Laden in unserer Nähe gefunden habe, der genau dieses Teil auch anbietet. Meist kaufe ich es dann auch dort und nicht im Internet. Ich bin nämlich noch jemand, der für Service gern bereit ist ein paar Taler mehr hinzulegen, dafür hab ich dann aber einen Ansprechpartner.

Alles in allem können wir hier im großen weißen Haus ganz gut mit Geld umgehen und es bleibt tatsächlich immer am Ende des Monats noch reichlich Geld übrig.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen