Montag, 7. Mai 2012

Wer wollte diese Tiere......?

Ausser Spinnen, Fliegen und Mücken beherbergt Familie Sternenzauber zeitweise auch richtige Haustiere.

Das begann schon, als Herr und Frau S. noch ohne Kinder waren.
Zu dieser Zeit gab es ja sooooo niedliche Meerschweinchen im örtlichen Gartenfachmarkt mit angeschlossener Tierabteilung.
Das notwendige Zubehör gab es zufälligerweise auch gleich dort und so zogen 2 süsse Meerschweinchen bei uns ein.

Die lebten ein paar Jährchen glücklich und zufrieden, bis das eine dann irgendwann leider starb an Altersschwäche und das andere leider fast gleichzeitig eingeschläfert werden musste.
Das gab reichlich Tränen.

Nachdem unser erstes Kind geboren war und den Umgang mit Tieren bei den Großeltern geübt hatte, fanden wir, dass er ein eigenes Tier bekommen sollte.
Ein niedliches kleines Kätzchen zog bei uns ein.
Wir wohnten zum damaligen Zeitpunkt zur Miete und im Dachgeschoss, also war dies eine Wohnungskatze.
Sohn und Katze machten alles gemeinsam. Diese Katze ging sogar mit ins Badezimmer und sass solange auf dem Klodeckel bis das Kind fertig gebadet hatte.
Das war eine echte Freundschaft.

Irgendwann gab es mal wieder Junge Katzen auf dem Hof meiner Mutter und dann zog ein zweites Kätzchen bei uns ein.
Da leider schon bei der Ankunft dieser Katze der große Fehler gemacht wurde, sie entgegen der Anweisung von Frau S. in Flohquarantäne zu halten, hatten wir von da an ganz besondere Haustiere, die wir einige Zeit nicht mehr los wurden.

Mit dem Umzug in eine grössere Wohnung, der nötig geworden war, weil die alte zu klein wurde, mussten wir leider beide Katzen abgeben, was uns reichlich Tränen gekostet hat.

Tierhaltung war in dieser Wohnung nicht erlaubt.
Jahre später sind wir schlauer.

Nach nicht einmal 2 Jahren zogen wir in unser eigenes Haus.
Jetzt kamen eine Menge mehr Haustiere dazu, denn wir hatten einen Garten.

Hier entschlossen wir uns wieder eine Katze zu uns zu nehmen.
Die sollte unserem Sohn gehören.

Von Nachbarn erfuhren wir, wo es immer Katzen abzugeben gibt und wenige Tage danach schauten wir dort, ob es ein Fellknäuel für uns gibt.
Es gab gerade Junge, die ein paar Tage vorher das Licht der Welt erblickt hatten.
Leider jedoch noch ewig lang bis zur Abholung.
Wir waren schon am gehen, da lief uns eine recht kleine Miez über den Weg.
Mein Sohn hatte sich sofort entschieden. Die und keine von den anderen.

Nun unsere neue Mitbewohnerin bekam einen Namen und unser Sohn eine beste Freundin. Er darf mit ihr alles machen, nie würde sie ihm gegenüber die Krallen ausstrecken. Mittlerweile ist sie schon 7 Menschenjahre alt und eine richtige Diva geworden.

Frau Katze möchte die Haustür geöffnet haben zum aus- und eingehen, isst nur ausgewählte Sachen, schläft möglichst weich gebettet immer in Menschennähe.

Irgendwann um Weihnachten herum setzte mein Mann seinen Willen durch und hier hielten verschiedene Sorten Fisch einzug.
Nicht zum essen, sondern zum ansehen in einem Aquarium.
"Ich hatte als Kind ein Aquarium!", höre ich noch heute in meinen Ohren hallen.

Das sollte aber wohl doch nicht, wie gedacht heissen, dass er sich auch drum kümmert.
Aquarium heisst Aufwand. So ein Teil will gepflegt sein, damit man Freuda dran hat.

Wir hatten leider nur 2 Jährchen dran Freude, weil es ständig alle Fischlein hinweggerafft hat, obwohl die Wasserqualität immer bestens war.

Irgendwann beschlossen wir mit diesem Hobby aufzuhören, weil der ständige Ankauf neuer Bewohner des Aquariums sehr ins Geld ging.

Vor 2 1/2 Jahren hatte die Katze einer Klassenkameradin meiner Tochter Junge.
Unser Kind war eines der ersten, die zum Katzengucken ging.
Seitdem, ich denke sie wissen schon, haben wir ( die Tochter), eine 2 te Katze.

Dieses kleine Fellknäuel hat sich seine neue Mami selbst ausgesucht, indem sie beim Erstkontakt sofort auf ihren Schoß geklettert ist und dort erst mal eine Runde geschlafen hat. Von da an waren die 2 unzertrennlich. Wenn Tochterkind Katze besuchen kam sprang diese ihr schon entgegen und freute sich.

Dieses Tier ist das komplette Gegenteil von der anderen.
Hat immer irgendeinen Blödsinn im Kopf, frisst so gut wie alles, nichts ist vor ihr sicher.

Auch schleppt sie dauernd irgendwelche Viecher an.
Da sind Libellen, Vögel, Frösche und natürlich Mäuse, alle tot oder wahlweise auch mal Lebendig.
Das macht so richtig Spass, diese Tiere dann auf, bzw. einzusammeln.

Da wir ja nicht genügend Haustiere damit haben, kam Tochter auf die Idee, die Lebenden Mäuslein doch ein wenig im freien leeren Aquarium zu beherbergen um sie für ein paar Tage zu beobachten. Gern hat ihr Bruder gemeinsam mit seinem Kumpel das Aquarium wieder aus dem Keller für dieses Experiment hochgetragen.

Auch das Katzentier fand diese Idee hervorragend, denn sie brachte immer mehr lebende Mäuse an.
Bevor es überhand nehmen konnte beendete das Mutter( tier) dieses Experiment und übergab die Aquarienbewohner auf Zeit wieder ihrem natürlichen Lebensraum.

Der grösste Wunsch der Tochter ist ein Hund.
Den kann sie gerne haben, wenn sie 18 ist und eine eigene Wohnung hat.
Dann, wenn ich mich nur noch um meine Haustiere kümmere.


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