Dienstag, 26. Juni 2012

In der Box

Ab und an habe ich Lust auf mein Hobby in der Box.

In einer kleinen Box hab ich ein paar Garnrollen, Baumwolltücher, Häkelnadeln und Schere.

Diese Box ist soo klein, die passt sogar in die eine oder andere Handtasche von mir.

Bei diesem geht es um die eher filigranen Arbeiten.

Diejenigen, die sich selbst mit diesem Hobby beschäftigen wissen es bereits, es geht ums Taschentuchumhäkeln.

Nun gehört das Häkeln ja nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen des textilen Hobbys und ganz ehrlich bin ich bestimmt auch weniger begabt darin.

Schon seitdem ich es von meiner Oma kenne, das Umhäkeln, bin ich von den mini Garnrollen und den superdünnen Häkelnadeln fasziniert. Deshalb gab es da für mich überhaupt nicht großartig zu Überlegen, mir auch dazu das Equipment zuzulegen.

Die Garnrollen in vielen verschiedenen Farben wiegen jeweils nur 5g.
Häkelnadeln habe ich in den Stärke  0,6 bis 1 mm 3 verschiedene dabei.
Taschentuchrohlinge mit schon vorgelochtem Rand bewahre ich mehrere in der Box auf.

Sicher, mag das aus der Mode sein.

Ich jedoch finde es eine wunderschöne Beschäftigung, mit hohem therapeutischem Nutzen.
Die Augen werden in Genauigkeit geschult und die Finger und Gelenke wegen den vielen verschiedenen Bewegungen beim Häkeln im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung gehalten.

Und wenn es mal wieder ein feinerer Abend werden soll ist dies ein tolles, hübsches Accessoire.




Geribbelt...

Neulich hatte ich hier ein begonnenes Werk in hellblau gezeigt.
Nachdem das Rückenteil fertig gestrickt war, merkte ich, dass es wohl doch etwas zu klein geraten ist um da selber rein zu passen.

Also kam das Ribbelmonster.

Schon lange hatte ich die Idee mal einen Raglanulli oder eine Jacke zu stricken. Gedacht, getan...Eine entsprechende Anleitung war schnell gefunden und die nötigen Koordinaten berechnet.

Voila, darf ich präsentieren....
Das ganze gefällt mir schon besser und wächst Stück für Stück.
Das Muster des anderen Strickstücks gefällt mir trotzdem und deshalb werde ich es im unteren Teil einsetzen, da so etwas bei Raglan nur relativ schlecht im oberen Teil geht wegen der Zunahmen, die einem ja in jeder zweiten Reihe 8 Maschen mehr bescheren.
Es sei denn man mag gerne rechnen und tüfteln.
Momentan hatte ich aber dazu keine Lust.

Die in der Klinik angefangenen Socken werden nebenbei weiter gestrickt.
Auch die Zipfeljacke wächst.

Der selbstgenähte Beutel ist übrigens super angekommen.
Meine Kollegin verkündete gleich ihn nun beim einkaufen immer zu benutzen.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich es mag, wenn man von mir gestrickte, gehäkelte, genähte oder gesponnene Dinge wirklich zu schätzen weiss.

Menschen, bei denen ich merke, dass sie mit meinen handgearbeiteten Sachen nichts anzufangen wissen, oder auch nur ausnutzen wollen, dass: "Du ja eine Nähmaschine hast und da dachte ich....", lasse ich abblitzen.

Meine Arbeiten sind wertvoll genug um genügend geschätzt zu werden und wer dies nicht kann oder will, hat es nicht verdient sie zu bekommen. Dazu ist mir meine Zeit zu kostbar.



Samstag, 23. Juni 2012

Marathon...

Nun, hier daheim auf der Couch ist es auch nicht weniger langweilig, als in den heiligen Hallen die letzten Tage.

Lesen, Liegendstricken und Inter-netten, sind so ziemlich die einzigen Dinge, die ich auch hier machen kann. Ok, in der Wahl des Strickobjekts bin ich natürlich hier relativ flexibel und Lesestoff beherbergt das grosse weisse Haus auch genügend. Das Internet wird ja sowieso nie leer.

Ab und an kommt Katze oder Mitbewohner vorbei und das macht das ganze nicht gar so langweilig.

Und natürlich mein Bewegungsradius ist auch etwas weiter gesteckt.

Einen Marathon hab ich heute auch schon hinter mich gebracht, zusammen mit dem holden Ehemann.

Wer duschen will, sollte was dafür tun.

Begonnen wurde mit der Entfernung der Pflaster über den zusammengeflickten Stellen. Danach kamen Duschpflaster auf diese.
Die wurden dann sobald ich geduscht hatte wieder entfernt um die für die festen Pflaster aufzukleben. Das ganze 3 Mal, weil an 3 Stellen geflickt wurde. Zwischendurch gut desinfizieren und abtupfen.

Also, wirklich ein richtiger Marathon. Obwohl, ich mir eigentlich auch das Duschen sparen könnte, denn nach dieser Aktion bin ich eh wieder verschwitzt.

Glauben sie mir, ich bin froh, wenn das wieder ein Ende hat.





Freitag, 22. Juni 2012

Zurück....

Heute Morgen dann große Verabschiedung in der Klinik.
Nochmal schnell die Schwester gedrückt, dem Doc bis bald gesagt, das Tagegeld gelöhnt und schon war ich draussen.

Froh, jetzt wieder im eigenen Bett schlafen zu dürfen, essen können, was auf meinem Speiseplan steht und entscheiden können, wann ich aufwachen will.

Es war wieder schön, grad in dieser kleinen Klinik, mit immer gutgelaunten und supernetten Schwestern, aber zu Hause ist eben am schönsten.

Hier, als wär ich noch auf Dienstag, alles stand und lag fast unverändert, obwohl ja immerhin 3 Personen und 2 Katzen hier waren.

Auch die lieben haben es sich gutgehen lassen, waren eher Aushäusig essen, als das sie sich aus dem Kühlschrank bedient haben.
Nervt mich ein wenig, muss ich nachher mal besprechen.
Das was im Kühlschrank liegt, kann man dann nämlich entsorgen.

Hat hier einer im Lotto gewonnen und ich sollte da etwa noch nichts von wissen?

Ich jetzt Couch und PC oder auf Strickmodus, soll mich ja in den nächsten 14 Tagen wieder schonen.

Das erste Kind ist mir vorhin schon freudig um den Hals gefallen, das zweite trudelt gleich ein, vielleicht gibts ja noch eine stürmische Umarmung....

Mittwoch, 20. Juni 2012

Verschlafen.....

.....hab ich heute mehr oder weniger den Tag.
Nachdem ich schon weinend vor Schmerzen aufgewacht bin.
Konnte mich kaum rühren.
Später kam dann noch Schüttelfrost dazu.
Bekam dann Schmerztropf angehängt und hab bissi gedüst,
soweit das überhaupt möglich war.
Nur zum Mittag kurz aufgestanden und weitergeschlafen.
Jetzt ist mittlerweile Abend und es geht in die nächste Runde
Horrorshow.
Blöd das...

Dienstag, 19. Juni 2012

Geschafft....

Heute Morgen 10 Uhr wurde ich in den großen Saal geleitet um 12 Uhr wurde ich wieder auf mein Zimmer gebracht.
Einzelzimmer mit Bad en Suite.

Um mich kümmerten sich neben den beiden Ärzten, ein Techniker der Firma meines SCS, ein Anästhesist, ein OP-Bruder und eine OP-Schwester.

Der mit unangenehmste Teil des ganzen Prozederes waren die unzähligen Betäubungsspritzen in den zu behandelnden/aufzuschneidenden Bereich.
Das wollte kein Ende nehmen und war so dermassen schmerzhaft.
Dann noch das schieben der Elektrode. Dabei spürt man wirklich jeden Nerv in dem Bereich.

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich keine Nadeln mehr sehen kann und will....
Ausser natürlich die zum stricken.

Ich war echt froh, als endlich was zum schlafen gegeben werden konnte, weil meine Mithilfe nicht mehr gebraucht wurde.

Nun von der Schmerzsituation her geht es.

Die Stimulation ist tatsächlich wieder im betroffenen Bein.
Der Stimulator ist schon an.

Nun werde ich meinen restlichen Aufenthalt hier geniessen, bis mir die Langeweile aus den Ohren hängt....

Montag, 18. Juni 2012

Gepackt....

Morgen früh ist es soweit.
Der Koffer steht fertig gepackt bereit.

2 meiner Lieblingszeitschriften, ein gutes Buch, mein Strickzeug und natürlich der Tablet PC sind unter anderem eingepackt um mir die Zeit zu vertreiben.

Ich gehe wieder in die Klinik um den zweiten Schritt auf meinem Weg zu einem SCS- Spinal Cord Stimulation System zu machen.

Dieses Mal soll die feste Elektrode eingesetzt werden.
Diese hat im Gegensatz zur Testelektrode 4 Pole.

Ich bin natürlich zum einen gespannt, ob die Stimulation damit genauso oder evtl. sogar noch besser ist, als mit der Testelektrode.

Zum anderen freue ich mich, dass nun endlich die starken Schmerzen der letzten Tage ein Ende haben.

Ein wenig Angst ist natürlich auch dabei, denn das genaue hinschieben der Elektrode und dann die Testung mit Strom, ob sie an der richtigen Stelle liegt muss man nicht Unbedingt in wachem Zustand haben, darauf könnte ich gern verzichten.
Ist jedoch sehr wichtig, denn nur so kann der optimale Sitz überprüft werden.

Und im Hinterkopf versucht auch ständig sich so ein kleines "Etwas" gehör zu verschaffen, ob es denn das richtige ist diesen Schritt nun wirklich zu gehen.

Ob ich mir wirklich gut überlegt habe von nun an mit einem Implantat, was es ja definitiv ist zu leben. Hier und da einige Einschränkungen in Kauf zu nehmen, für ein Leben mit weniger Schmerz.

Nicht ohne Schmerz, das funktioniert damit nicht, denn bisher kann mit so einem Teil nur der Nervenschmerz im Bein verringert werden.
Zumindest bei mir.
Der Schmerz in der Lendenwirbelsäule bleibt, bzw. wird nur minimal erreicht.
Bei anderen Menschen aber auch ganz.
Immerhin konnte ich bisher ein Medikament komplett weglassen, was ja 50%ige Reduzierung bedeutet.

Was aber am wichtigsten für mich ist, dass ich in absehbarer Zeit wieder vieles mit sehr viel weniger Schmerzen machen kann, was ich in den letzten Jahren hab garnicht mehr machen können.

Ich bin ein sehr aktiver Mensch, kann eigentlich garnicht ohne, dass ich etwas mache und das hat mir sehr zu schaffen gemacht, dass ich nicht so konnte, wie ich wollte.

Meine 3 hier daheim werden gut ohne mich zurechtkommen, da bin ich überzeugt von und das beruhigt mich ungemein.

Dies ist mittlerweile der 3 Krankenhausaufenthalt innerhalb eines 3/4 Jahres. Wenn alles gut geht kommt in 4 Wochen dann noch einer hinzu und dann habe ich es geschafft.

Vielleicht werde ich berichten, vielleicht werde ich mich aber auch auf mich konzentrieren müssen und evtl. gar keine Zeit zum bloggen oder auch keine Lust haben.

Sie werden also früher oder später wieder von mir hören bzw. lesen.



Geschenkt.....

Gestern Nachmittag unter der Nähmaschine hervorgezerrt---heute hier Präsentiert.

Eine liebe Kollegin hat bald Geburtstag und als Teil ihres Geschenkes, darf ich präsentieren....

Eine meiner Lieblingstaschen, da immer wieder schön und vor allen Dingen schnell genäht.

Ich glaube, die wird richtig gut ankommen.



Sonntag, 17. Juni 2012

Sowas von Knoten im .....

Manchmal ist es von Vorteil, wenn man lesen kann und es auch macht.
...und zwar gut.

Ab und an kommt es vor, dass ich manche Beschreibungen von Strickstücken mehrmals lesen muss um dahinter zu kommen, was denn gemeint ist.

Dies waren bisher immer die etwas komplizierteren.
Oft, habe ich dann erst einmal angefangen, denn vieles löst sich dann beim eigentlichen stricken auf.

Daher war ich bei einem meiner jetzigen Strickstücke total erstaunt, dass es so garnicht in mein Köpfchen will, was da in der Zeitschrift gemeint ist.

Eine ganz einfache, Weste, hier auch schon vorgestellt.
An einem Stück gestrickt. 2 mal für Armausschnitte Maschen abnehmen und in der Folgereihe wieder aufnehmen.

Soweit klar.

Dass dafür jedoch die Seitenteile breiter gestrickt werden müssen, wie das Rückenteil, das hat einige Zeit gedauert, bis ich die Schemazeichnung verstanden hatte.

Das Objekt wollte sowieso nicht so wie ich, hab es zu Beginn schon 4!!! Mal wieder aufgemacht, weil die Maße nicht gepasst hatten.

Nun bin ich aber überzeugt davon, dass der Rest relativ schnell gestrickt ist.


Donnerstag, 14. Juni 2012

Warum....

In letzter Zeit kommt es mir oft so vor, dass Menschen mit denen ich zu tun habe ihren Job nicht so erledigen, wie es getan werden sollte.

Da habe ich z.B. leider Krankheitsbedingt wg. Rücken des öfteren mit der einen oder anderen Praxishilfe/Arzthelferin zu tun.

Mal brauche ich ein Rezept mal etwas anderes.
Wieso muss ich mit denen dann diskutieren, welche Packungsgröße ich aufgeschrieben bekomme, wenn es doch der Doc im System gerade vermerkt hat?

Warum muss ich mich überhaupt rechtfertigen wenn ich ein neues Rezept brauche, der Einnahmevermerk ist, na klar, im System und wer rechnen kann, sieht dass eine 50er Packung wohl nur für 25 Tage reicht bei zweimal täglicher Einnahme des Medikamentes?!

Warum muss ich darauf bestehen, dass genau jetzt Blut für eine anstehende OP abgenommen wird, wenn ich doch eine Überweisung dafür abgebe und sogar einen Termin dafür habe?

Ähnliches passiert immer öfter in meiner Arbeit.

Da sind oftmals Situationen, wo ich denke, das geht so garnicht. Warum macht diese oder jene Kollegin nicht das was sie soll?
Konkret werden kann ich hier leider nicht.

Muss ich jedem vorbeten, was er wie machen soll, es ging doch bisher auch. Mittlerweile können meine direkten Kolleginnen und ich oft nur noch den Kopf schütteln. Manchmal müssen wir auch sehr, sehr tief Luft holen oder mal um den Block laufen, weil dieses Verhalten uns zusätzliche Arbeit beschert, die unnötig wäre.

Die Kassiererin im Supermarkt besitzt die Frechheit allen Ernstes zu fragen, ob denn die EC-Karte überhaupt mir gehöre, die gerade nicht gelesen werden kann, vom schon seit Jahren in diesem Laden nicht bzw. nur schlecht funtionierendem System.

"Ironie an"
Nein, natürlich nicht, ich gehe nämlich immer mit gestohlenen Karten einkaufen.
"Ironie aus"

Die Lehrerin meines Kindes hält es nicht für nötig meinem Kind und den anderen der Klasse die Noten zu sagen für gehaltene Referate.
Die Motivation der Kinder für anstehende folgende Referate ist natürlich gleich Null deshalb.

Menschen, die einem Geld schulden geben es nicht zurück.

Ich könnte hier noch unzählige Situationen aufzählen...., aber das will ich ja garnicht.

Ich möchte eine Antwort auf das "Warum?" dieser Situationen.

Ich habe mal etwas von Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Korrektheit, Sorgfalt, Ehrlichkeit, Rücksicht und vielen anderen guten Eigenschaften, wie ich es mal nennen möchte gelernt und lebe danach.

Ist das in unserer Gesellschaft nicht mehr standesgemäss?
Zählt da nur noch Ellenbogen und "Ich bin immer einmal mehr, besser...", Überheblichkeit.?

Ich bin mehr und mehr entsetzt weil ich meine Wertevorstellungen durch den Dreck gezogen sehe, selbst von älteren Menschen, als ich es bin.

Was ist los mit unserer Gesellschaft?
Warum benimmt sich ein Großteil so?

Bitte rückt doch mal ganz schnell jemand mein Bild davon wieder zurecht.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Elternsein ist schwer, oder heute wiedermal AvD...

Das liebe Töchterchen ist in einer Altersklasse, wo sie schon vieles kann und manches aber noch garnicht darf.

Sie organisiert sich weitestgehend allein, wenn es um die Termine mit ihren Freundinnen geht.
Was ja auch in Ordnung ist, solange ich vorher gefragt werde, ob z.B. jemand hier übernachten darf, da ich und der Herr S. natürlich auch ein wenig planen müssen.

Da geht es um so wichtige Dinge was dann gegessen wird damit hier niemand verhungert. Es sollte natürlich dem jeweiligen Übernachtungsgast schmecken. Ist genug zu Trinken im großen weißen Haus usw.

Ab und an kommt es vor, dass wir hier vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Meistens geht das mit dem Übernachten aber schon klar.

Dieses Wochenende nun ist die kleine Maus auf eine Geburtstagsparty eingeladen mit Übernachtung dort.
Geplant und telefonisch abgesprochen war der Freitag.

Also ist der Samstag ja frei für die AbFfiuE-AllerbesteFreundinfürimmerundEwig.
Mit dieser war ein Kinobesuch in der kleinen Stadt geplant, wenn, ja, wenn denn der Test gut läuft.

Sie werden sich fragen, welcher Test.

Also, die Eltern S. haben mit der Tochter ausgemacht, wenn sie in einem bestimmten Alter ist (das wurde konkret genannt), und das Bahnfahren und Besuchen bestimmter Orte klappt, dann darf sie es auch alleine.

Der Herr S. verhandelte vor kurzem, das so ein Test nun ja mal gemacht werden kann. Genau morgen am Feiertag hier.
Es soll ins Kino gehen.

Daraus schlussfolgerte die Tochter dann, obwohl sie das Startalter für solche "alleine Aktionen" kennt, das es sowieso klappt und sie nun am Wochenende, wenn die o.g. Freundin da ist ins Kino können, alleine.

Den Zahn sollte der Herr S. ihr jedoch gestern schnellstmöglich wieder ziehen, fand er allerdings unnötig...
Und, na klar also war ich es die ihr das heute verklickern musste, das das Startalter noch 2 Jahre dauert.

An dieser Stelle dürfen sie sich ihre Lieblingsversion auswählen, ich konnte es nicht, ich hätte aber gern gewollt:

A)   ?????(Sie fiel mir begeistert um den Hals, denn sie wollte ja sowieso eigentlich garnicht.)?????

B)   Ich war natürlich unten durch und wurde angemault.

Vorhin hat die Freundin mit dem Geburtstag angerufen um noch einmal zu fragen, ob alles klappt und da kam raus, das es sich um den Samstag handelt.
Einladung lag ungeöffnet seit dem letzten Schultag vor den Ferien im Rucksack.

Große Krise hier, weil ja der eigentlich für die andere Freundin, die man ja dann 2 lange Wochen nicht gesehen hat reserviert war.

Hab dann versucht mit ihr zu klären, was nun gemacht wird, aber wohl was falsches gesagt, denn plötzlich ist sie abgerauscht ,beleidigt.

Und nun bin ich hier wieder das AvD=Ar...vom Dienst.

Dienstag, 5. Juni 2012

Gezogen....

Gestern hatte ich nun doch noch einen Termin bei meinem Doc.

Nachdem ich wieder einmal nur eine Stunde gewartet hatte war ich doch tatsächlich dran und begrüsste ihn wohl so erstaunt/vorwurfsvoll, dass mir sogleich Kaffee (abends um 18:00 Uhr) oder Wasser angeboten wurde.
Ich lehnte dankend ab.

Da ja nun der Termin für den Einbau der festen Elektrode verschoben werden musste, war es an der Zeit die Testelektrode wieder herzugeben. Je länger diese drin ist umso höher dann die Infektionsgefahr. Sie liegt/ lag ja am Rückenmark.

Mein Doc meinte so kann er ruhiger schlafen.
Ich erwiderte, dass es ja schön ist, wenn dann wenigstens er schlafen kann, weil ich es dann ja vor Schmerzen nicht mehr kann...
Fand er lustig (Ich eher nicht.).

Ich hatte einen riesen Bammel vor dem ziehen der Elektrode, denn die war immerhin ja nun 6 Wochen drin und ich hatte sone Vorstellung von richtig festgeklemmt, wie letztes Jahr der Schmerzkatheter.
Den hatte ich nur ne Woche drin und ich hab beim ziehen echt in die Bettdecke beissen müssen und ich bin nicht zimperlich sonst.

Dementsprechend hatte ich schon sone Horrorvorstellung von einer schreienden Frau S.
Alles easy, hätt garnicht so einen Schiss haben müssen. Klar hab ich das ziehen gespürt und weiß jetzt auch wieder wo nochmal die Nerven im Rücken sind, aber alles ohne schreien und abgebissenen Bettdecken.

Nun der Vorteil des ganzen ist, dass ich jetzt nicht dauernd mit nem Kabel rumhantieren muss und/oder diesem Stimulator. Der große Nachteil, die Nervenschmerzen und Missempfindungen im Bein sind wieder ziemlich stark da.

Die nächsten Tage bis zur Op heisst es also gescheit ablenken.

Fürs erste hab ich mal damit angefangen, dass ich endlich herausgefunden habe, wie ich denn fast alle Post Funktionen auch auf dem Tablet nutzen kann.

Samstag, 2. Juni 2012

Muss das sein....


Ab und an gehe ich ja gerne mal ein wenig bummeln.

Nicht oft, aber wenn, dann richtig.

Hier und dort das Angebot der verschiedenen Geschäfte begutachten.
Preise vergleichen, Qualitäten ansehen, Materialien fühlen usw.

Die lieben Kindelein wollen nicht mehr so oft dabei sein.
Man könnte ja gesehen werden von Freunden/Schulkameraden und das ist einfacb nur peinlich. Zumindest, wenn man mit den Eltern unterwegs ist.

Heute hatte ich dann also nur das Tochterkind dabei.
Die kann vieles gebrauchen.

Ein Kleidchen hier und eines da, vielleicht 1, 2 oder auch 3 neue Hosen, Tops und noch ein Röckchen und hier noch ein paar neue Schuhe. Manchmal erbarmt sie sich und zahlt das eine oder andre Teil selber.

Das passiert immer dann, wenn ich der Meinung bin, das sie dies jetzt nicht unbedingt zu dem Preis braucht.

Wer das eine will, muss das andere mögen, sagte da meine Ur-Oma schon.

Allgemein Klamotten/Schuhe, die nötig sind werden im Hause S. schon von uns Eltern gezahlt, wenn es jedoch etwas überflüssiges ist nicht mehr.

Damit kommen wir und vor allem die Kinderchen ganz gut klar.

Was mir jedoch am allermeisten stinktbei all diesem eingekaufe grad in Supermärkten oder gerne mal im Drogeriemarkt.

Preise, die am Regal stehen, sind nicht unbedingt auch im jeweiligen Kassensystem vermerkt. Die allgemeine Hektik wird ausgenutzt, der Kunde schaut beim einscannen nicht genau hin und schon ist der falsche Preis gescannt und auch gerne mal abkassiert.

Heute wieder passiert in einem Geschäft einer bekannten Drogeriekette. Frau und Tochter S. wählen ein bestimmtes Parfüm aus.
Ware ist am Regal mit reduziert auf 9,95 € gekennzeichnet Originalpreis ist 12,95 €.
Nach Schnuppertest entscheiden wir uns für gesehenes Parfum, vergleichen noch genau die Marke, damit wir auch ja das richtige erwischen. Schnell noch die 7 anderen Produkte dazugesucht, dann Kasse. Beim abkassieren nicht genau darauf geachtet.
Auf dem Heimweg wieder daran erinnert, vielleicht doch mal auf den Zettel zu schauen und was steht da.....?

Ich glaube sie wissen es schon.

Ich find es mittlerweile echt besch..., wie hier in Deutschland mit den Kunden umgesprungen wird.
Dieser Laden braucht nur 3 von diesem Produkt heute zu verkaufen und hat schon fast 10 € Plus, wenn niemand genau hinschaut, so wie ich.

Was soll das?
Hat der deutsche Handel sowas nötig?

Freitag, 1. Juni 2012

Verschoben....

....ist er nun leider worden.

Der nächste Termin auf dem Weg zu meinem SCS, von dem ich ja schon schrieb.

Eigentlich sollte ich am Montag einrücken um wieder ein Zimmer in dieser tollen Klinik zu beziehen.

Einzelzimmer mit Bad. Aussicht auf die Strasse, Sonnenseite, Fernsehen und Wlan und ganz nette Schwestern und Pfleger.

Nun, heute bekam ich den Anruf, dass leider verschoben werden muss.

Nun hoffe ich, dass spätestens am Dienstag, wie versprochen der neue Termin mitgeteilt werden wird.

So eine Testelektrode hält ja nicht ewig.