Mittwoch, 29. August 2012

Nähen mit Frau S. Tag 7= Halbzeit....

Heute ist Halbzeit in meinem Projekt.

Bis ich in meinem Paradies war hab ich auch noch nicht gewusst, was ich heute nähen soll.

Zuerst hatte ich etwas nicht für mich im Auge. Das hat sich dann jedoch schnell erledigt gehabt, denn:

1. Will ich für mich nähen.
 und
2. Hatte ich sowieso nicht mehr genügend Material für das andere Projekt.

Also, nähte Frau S., wer hätte das gedacht, heute mal einen Rock.
Mittlerweile hab ich mich doch sehr angefreundet mit den Jerseybundvarianten und dank einiger sehr nützlicher Schritt für Schritt Anleitungen kann ich jetzt auch fast Auswendig, Nahttaschen.

Diesmal hatte ich da noch son Rest feinster Seide.
Ursprünglich mal gedacht für ein edles Oberteil.

Schnell hatte ich noch Samtband und Jersey und Schrägband zusammen, für die Taschen ein Rest Baumwollstoff und los ging es.

Alles in allem für meine Verhältnisse recht schnell in nur 2 1/2 Stunden genäht.

Darf ich vorstellen:



Rock an Frau S.



Rock ohne Frau S., dafür in Komplettansicht mit Bündchen.



Schnickeldi, Webband, Samtband, Schrägband



Das ganze schön nah.



Taschenstoff.

Wird morgen bei jedem Wetter Probe getragen.

Vielleicht sollte ich nun mal anfangen mit Hose oder Oberteil.
Mal sehen, was mich morgen im Nähzimmer anlacht.


Die Geschichte, die ich gestern erwähnte, mit der alten Fliegerbombe ist übrigens gut ausgegangen.
Es blieb bis zum Schluss spannend.
Sie wurde um kurz vor 22 Uhr kontrolliert gesprengt und es gab leider ein paar zerbrochene Fensterscheiben, das eine oder andere beschädigte Geschäft und auch etliche Bombensplitter im Umkreis von 300m. Wenn man bedenkt, das es immerhin eine 250 kg Bombe war, ist das nicht viel.
Sie hätte schließlich auch jederzeit in normalem Betrieb des Stadtviertels hochgehen können.

Das Chaos, war jedoch riesig in der großen Stadt, immerhin musste fast ein ganzer Stadtteil gesperrt und etliche Bewohner evakuiert werden. Sämtliche Straßen waren gesperrt und der öffentliche Nahverkehr fuhr dort auch nicht mehr.

Heute begannen die Aufräumarbeiten und fast alles lief wieder normal.

Danke an Herrn Sobieralski und alle Helfer dort.








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