Freitag, 26. Juli 2013

1 Jahr...

Heute vor einem Jahr schrieb ich dies.

Nun lebe ich also schon 1 Jahr mit einem Neurostimulator,
welcher dafür sorgt, dass durch elektrische Stimulation in einem bestimmten Körperbereich-bei mir ist es das rechte Bein-der permanente Nervenschmerz überdeckt wird.

Das ganze hört sich komplizierter an, als es ist.
Ich habe im Bereich des Rückenmarks in einer bestimmten Wirbelhöhe Stabelektroden sitzen, die mit einem Generator, der im Unterbauch implantiert ist per Kabel im Körper verbunden sind.

Mit einer Fernbedienung, die ich außen auf meinem Bauch an den Generator lege, kann ich die Stimulation an und aus stellen und die Stärke bestimmen.  

Mit der Entscheidung mir dieses Implantat setzen zu lassen bin ich auch heute noch vollkommen zufrieden. Ich kann selber bestimmen, wieviel Nervenschmerz genug ist, wenn denn überhaupt mal welcher auftritt. Das Gerät lasse ich nur ca. 6 Stunden am Tag verteilt auf 2-3 Mal laufen und habe damit bei günstigen Bedingungen fast 24 Stunden Schmerzfreiheit.

Klar habe ich mal mehr, mal weniger Schmerzen, das beschränkt sich allerdings auf Wetter oder Belastung und ist auch dann sehr gut steuerbar mit dem SCS. Trotzdem wesentlich besser als auf Medikamente in diesem Bereich angewiesen zu sein, die gewaltige Nebenwirkungen haben.

Der Rückenschmerz bei meiner gesamten Problematik ist trotzdem auch noch vorhanden und nicht ohne. Ihn habe ich mit Medikamenten so gut im Griff, dass ich nur bei Wirknachlass etwas merke. Das Medikament dafür werde ich weiterhin nehmen und auch brauchen.

In ein paar Jahren muss der Generator ausgetauscht werden, evtl. ist dann die Technik soweit, dass mit einer PNS auch der Rückenbereich abgedeckt werden kann. 

Die richtige Entscheidung habe ich auf jeden Fall getroffen. Ich wollte auf gar keinen Fall eine oder eben auch mehrere große OP´s an der Wirbelsäule, da diese mir nicht genügend Schmerzreduktion gebracht hätten. 

Natürlich musste ich mir oft genug anhören, dass ja mit der jetzigen Situation auch nicht das Problem an der Wurzel gepackt wurde. Da ist jedoch genau der springende Punkt. Nicht alle Dinge lassen sich so lösen. Meines war und ist so ein Fall. 

Ich habe viel an Lebensqualität durch meine Erkrankung verloren und viel davon zurückgewonnen mit Hilfe meines Arztes und der Technik die dies möglich macht.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Fast vergessen...

Wie konnte das nur passieren?

Fast vergessen hätte ich, euch mein schon vor Wochen genähtes Teilchen zu zeigen. Einfach war es nicht ihn vor die Linse zu bekommen, denn er ist quasi in Dauerschleife. Trägerin-Waschmaschine-Wäscheleine-Trägerin.
Aber heute für euch mal schnell paar Bilder.

Geworden ist es ein luftig leichter Ballonrock.

Außen ein etwas festerer Stoff in blau.
Innen, Bund und Taschen ein gut gehüteter Jersey von Trigema.

Kann auch gewendet getragen werden.

Und weil er mir so gut gefällt wird er heute in der RUMS-Liste gezeigt.

Jede Woche aufs neue freue ich mich die vielen schönen Dinge von Hand gemacht zu sehen. Weiter so.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Regenbogen...

Fertig gesponnen habe ich gestern eine weitere Farbe meiner Regenbogenfärbung auf Kammzug.

Diesmal ist es gelb. Neulich hatte ich ja schon mal rot gezeigt.

Die nächste Farbe wird grün.

Was aus allen Farben zusammen später werden soll schwebt mir schon so ein wenig vor. Noch habe ich allerdings reichlich Zeit, weiter bei den nächsten Farben,  zu planen.

Momentan freue ich mich auf die nächste.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Metallsplitter...

Gestern Morgen ist der Sohn schon mit etwas im Auge aufgestanden.

Gesagt hat er es natürlich nicht, denn er hatte gedacht das geht schon wieder weg.

Kurz nach 11 Uhr kam dann ein Anruf aus dem Schulsekreteriat, daß er was im Auge hat. Hab dann fix beim Augendoc angerufen und Bescheid gesagt, daß er vorbeikommt. Ihm die KK Karte hingebracht und bin wieder zur Arbeit gefahren.

(Ich empfinde das übrigens als echten Vorteil am Ort zu arbeiten, wo man für alle Wege maximal 10 Minuten braucht um irgendwo hinzufahren mit dem Fahrrad.)

Der Augendoc hat dann also den obenauf liegenden Splitter mit einem Holzstäbchen abgehoben und musste leider die vielen kleinen rausschneiden.

Das hat im Nachhinein ziemliche Schmerzen beim Junior verursacht und auch der Taschentuchverbrauch stieg enorm, weil er die Tränenflüssigkeit dauernd aus dem Gesicht wischen musste. In die Sonne darf er nicht. Da hat er aber auch keinen Bock drauf.

Meine obligatorische Kennenlern und Verabschiedungsparty in der Arbeit musste ich sausen lassen, da der Herr S. erst sehr, sehr spät Heim kam und nicht wie erwartet. Den Sohn hätte ich aber in dem Schmerzzustand nicht alleine lassen wollen. Man muss halt Prioritäten setzen.

Heute bleibt das Kind nun noch daheim und dann werden wir mal weiter sehen.

Montag, 15. Juli 2013

Hemdenwechsel

Das Wochenende war wieder einmal viel zu kurz. Trotzdem habe ich etwas an der Nähmaschine gesessen.

Der liebe Gatte hat neulich mal kräftig seinen Kleiderschrank aussortiert und ich stand mit offenen Armen hinter ihm.

Klamotten werden vor dem Kleidercontainer von mir gesichtet, ob sie noch irgendwie verwertet werden können.

Also hab ich mir einen klitzekleinen Berg (wirklich:)) gesichert.

Zuerst waren 2 Hemden an der Reihe, bei beiden wäre es nicht Schade drum gewesen, wenn ich sie verwurschtelt hätte. Hab ich aber nicht.

Hemd 1 in rot, wurde der Kragen abgeschnitten vor dem Steg, diesen habe ich stehen lassen. Dann habe ich die Ärmel abgeschnitten. Anschließend habe ich die Knopfleiste so weit zugenäht, daß ich das ganze über den Kopf ziehen kann. Zuletzt unterhalb der Brust, waren bei mir ab Schulter so ca. 40 cm, Gummiband zum raffen eingenäht. Fertig.

Hemd 2 in weiß, wurde auch der Kragen gemopst. Die Ärmel(es war ein Kurzarm), parallel zur Endkante abgeschnitten, aber so, daß ca. noch 2-3 cm bis Unterarm übrig sind. Dann umnähen und oberhalb wieder mit Gummiband raffen. Das zaubert ein kleines bischen Puffärmel.
Jetzt unter den Armen das Hemd einfach abschneiden.
Am oberen Teil vorne mittig Abnäher setzen, hinten in Falten legen. Festnähen. Am unteren Teil Knöpfe entfernen und den Teil über den Knopfleistenteil legen, festnähen.
Jetzt oberhalb eine Reihe mit Gummiband nähen, so daß dieser Teil gerafft ist. Nun Ober-und Unterteil rechts auf rechts stecken, darauf achten, daß es mit der Knopfleiste passt und nun zusammennähen. Evtl. beim nähen leicht gedehnt halten. Fertig.

Hier der Beweis.

Donnerstag, 11. Juli 2013

RUMS #28

Heute ist schon wieder Donnerstag und ich habe gestern Abend pünktlich die letzten Fäden vernäht.

Gestrickt habe ich den Lavender Cardigan von Schneckenstrick.

Meine Version ist ohne die Ärmelknöpfe und auch etwas länger ist er geworden, denn ich hatte ja extra dafür neulich das Garn fertig gesponnen. Ich hätte es einfach schade gefunden nicht alles Garn davon zu verstricken.

So, wie er ist gefällt er mir sehr und ich muss jetzt nur noch ein paar Knöpfe dafür bei meinem nächsten Besuch in der großen Stadt kaufen.

Und weil er mir so gut gefällt, darf er heute auch zu RUMS.




Und weil ich natürlich mich nicht von hinten und überhaupt richtig so fotografieren kann, daß man den wunderbaren Farbverlauf sehen kann musste für alle weiteren Fotos die Püppi herhalten.


An der Madam von Vorne und Hinten. Wunderbar zu sehen den Verlauf von oben Dick zu unten Dünn und Dunkel-Hell-Dunkel.



Nochmal etwas dichter oben und unten. 







Montag, 8. Juli 2013

Weg...

Ab heute ist das Große Kind auf Abschlußfahrt.
Es geht nach Rimini mit der Bahn.

Zusammen 14 Jugendliche und Klassenleiter und Begleiterin.

Verdient haben sie es.
Ihr letztes Schuljahr war anstrengend und hat einiges an lernen und dazulernen gebracht.

Nun sind sie eine ganze Woche unterwegs und ich hoffe
sie haben eine schöne Zeit dort.

Das Wetter ist passend für einen Badeurlaub angesagt.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Und täglich grüßt...

Weil ich diesen selbst gebastelten Schnitt so liebe und ich die bequemen Hosen die daraus entstehen am liebsten gar nicht mehr ausziehen würde schon wieder eine.




Das ganze aus einem sehr dünnem Woll-Web-Stoff und das Bündchen aus dickem Kuscheljersey? Obligatorische Hosentaschen dürfen bei mir nie fehlen.

Und da ich hoffe, daß bei RUMS die anderen noch nicht genug von meiner Hosenzeigerei haben darf sie heute dahin.