Sonntag, 29. September 2013

Kalt, kalt, kalt...

O´zapft is, schon seit letztem Samstag,

Heute haben die Frau und der Herr S. mit dem einen Kind es geschafft auch mal hinzugehen zur Wies´n (für Auswärtige ist es das Oktoberfest). 

Wenn man wie wir im Münchner Umland wohnt geht man ja fast jedes Jahr. 

Dieses Jahr habe ich allerdings festgestellt, daß ich solche Massenaufläufe nicht mehr brauche. Es war heute zwar nicht voll und man bekam locker um die Mittagszeit in allen Zelten noch einen Platz und auch die Wirtsstraße oder die Fahrgeschäfte Straße waren nicht all zu voll. Trotzdem mir sind es zu viele Menschen. 

Ab dem nächsten Jahr werden dann beide Kinder alleine gehen ohne uns. Auch wenn die Mutter-Glucke in mir die ganze Zeit unruhig sein wird dann. 

Wer es noch nicht gesehen hat das Oktoberfest sollte ruhig einmal hin. 

Vor allem immer wieder sehr beeindruckend mit der U-Bahn vom Hauptbahnhof aus dort anzukommen und anschließend die Rolltreppe hoch zufahren und hinter sich auf den brechend vollen Bahnsteig zu schauen, an dem schon die nächste Bahn die nächsten Wies´n Besucher ausspuckt. 

Noch nie haben wir grantige Bedienungen in den Zelten oder den Biergärten dort erlebt. 
Manche von ihnen nehmen sich extra Urlaub in ihrem normalen Job um dort arbeiten zu können, was sich echt lohnt in den 14 Tagen. Noch nie haben wir anderweitig missgelaunte Sicherheitskräfte an den Zelteingängen oder Verkäufer in den Büdchen erlebt. 
Jedoch nahezu immer Besucher, die so schlecht drauf waren, daß sie wohl lieber dahoam bliebn wärn.

Unseren Besuch heute um dort Hendl, Suppe, Brezn und a Maß zu uns zu nehmen war schön und wir waren so schnell wieder daheim, weil´s uns bitterkalt war.

       

Donnerstag, 26. September 2013

Jersey Reste...

Vor einiger Zeit hatte ich ja hier gezeigt, wie man aus alten Jersey Laken ein Textil-Garn herstellen kann.

Alte löchrige T-Shirts hatte ich damals auch zu solch Garn verarbeitet, eine gute Anleitung dazu gibt´s im Netz.

Aus besagtem Garn ist an diesem Wochenende ein Kissenbezug entstanden. 



Gewünscht vom Töchterchen, gehäkelt von der Mama.











Und weil ich ja so ein bissi gerne aufhebe und sammle, weil man manches nochmal braucht oder anderweitig verwenden kann, kam mir auch dies endlich zugute. Ich suchte all meine Jersey Reste zusammen für ein Projekt, das mir schon ewig lange am Herzen liegt. 

Neulich dann durch die tollen Mädels bei Rums wieder drauf gestubst worden.

Ich hatte vor langer Zeit ein Buch gekauft, nach diesem Buch wollte ich endlich etwas nähen.
Reste gelegt und kombiniert. Passt, gelesen, geschnitten, genäht, anprobiert und gejubelt.

Schaut mal. da werden noch so einige Paare folgen.






   









Ich bin ja echt begeistert. Ich kann Socken und Strümpfe nähen. 
Gelernt habe ich auch dabei, nämlich ist es besser, wenn nicht zu viel an Spitze oder Ferse geschnickelt wird, denn dadurch wird der Socken unflexibel, weil zu steif. Weniger ist hier mehr.
Der Kombinationsfreude sind allerdings hier bei den Stoffen keine Grenzen gesetzt solange es Jersey oder Jersey ähnliche, flexible Stoffe sind.

Unsere Sockenschubladen werden also demnächst bunt.

Und weil beides eine wunderbare Idee ist wandert dieser Post heute zu RUMS.



Mittwoch, 25. September 2013

Pausenstricken...

Fertig geworden ist der erste Teil meiner Stricksammlung.

Hat etwas länger gedauert, da sie mit in die neue Pause meiner verlängerten täglichen Arbeitszeit gewandert sind. 

Wurden sogleich weiter verschenkt und die Beschenkte hat sich sehr darüber gefreut.

In dieser Pause stricke ich gemeinsam mit meiner Arbeitskollegin, der ich das Socken stricken gerade lerne. Wir haben mit der Spitze begonnen und sie macht sich wirklich super und kommt schnell voran. Bald ist die Ferse dran (das weiß sie nur noch nicht):).).).



Montag, 23. September 2013

Ich habs getan...

Hier im Ort gibt es seit einiger Zeit einen tollen Laden.

Dort hin musste ich neulich unbedingt. (Getraut, daß ich, ich bin habe ich mich nicht zu sagen. Hatte ja schon im Blog vom Häschen ggg geschieben daß ich mal vorbei schaue. Ich bin nicht so der Kontakte Typ. Vielleicht nächstes Mal.)

 













Gekauft habe ich erst einmal nicht viel, denn ich wollte direkt mal Projektbezogen einkaufen.
Welcher Stoff wofür sein soll verrate ich noch nicht. Ein Schnittmuster und 2 mal Nähgarn habe ich auch mitgenommen. Mal sehen, wann ich dazu komme euch etwas daraus zu zeigen.

Online war ich auch einkaufen. Hier war ich unterwegs und habe dies und das gesehen.












Auch hier wieder Projekt bezogen. Ein Stoff war nicht vorrätig, dafür gab´s was anderes. Prima. Das Eulen Webband und das orangene Webband mussten auch noch mit.

Mal sehen, wann das unter die Nadel kommt.

Allgemein habe ich ein monatliches Budget für mich festgelegt, dies gebe ich für mein(e) Hobby(s), nähen oder stricken aus. Entweder den ganzen Betrag oder ich spare und kaufe dann mal etwas größeres. Das klappt bisher super und ich habe einen Überblick.  

Donnerstag, 12. September 2013

Ich liebe Donnerstage...

Donnerstag ist schon fast Freitag und das Wochenende damit in Sicht.
Donnerstag ist außerdem Rums Tag.

Neulich schnell mal genäht.

Zum einen noch einmal die Hose vom Urlaub nur in anderem Stoff.
Der ist von Stoff & Stil und Baumwolle/ Elasthan in khaki 3,95 pro Meter.

Das Schnittmuster ist aus der Burda 4/2004 Nr. 126.
Der Schnitt ist genial und die Hose ist schnell genäht, da die großen Tüten-Taschen gleich im Schnitt integriert sind.
Sie sind quasi ums Eck oben am Bein genäht.

Das Oberteil ist aus der Ottobre 2/2013 Nr. 2.
Ein einfaches Shirt und ebenso schnell genäht.

Stoff habe ich den Rest von neulich noch verwendet.
(Hier wird nichts verschwendet.)
Ein wunderbar fallender Jersey und für Shirts besonders gut geeignet.

Und damit bin ich fürs heutige Rums angezogen.

Mittwoch, 11. September 2013

Immer langsam...

Jetzt ist der Große schon in seiner 2ten Ausbildungswoche und so langsam wird das morgendliche Aufstehen zur Routine.

Trotzdem unterstützen wir noch und so schleppen sich hier zur Zeit 2 Erwachsene mehr oder minder müde durch den Tag. Der Elan etwas zu nähen oder stricken schwindet dabei.

Trotzdem bin ich nicht ganz untätig und stricke an meiner Jacke weiter. Gerade bin ich bei der Zipfelkapuze, die so ganz ohne Anleitung gestrickt wird, da ich dafür keine gefunden habe. Nicht im Internet und auch nicht in meiner großen Strickzeitschriftensammlung. Also hieß es erst mal in Mini tüfteln, um dann in Groß zu stricken. Mittlerweile sieht es immer mehr nach Kapuze aus. Bilder folgen später, wenn die Jacke komplett fertig ist. 

Die tolle Hose von neulich habe ich noch einmal in festerem Stoff genäht und auch ein neues Shirt ist entstanden, beides aber gleich eines meiner alten Probleme zum Opfer gefallen...

Tja, Lieblingsteile zieht man eben gleich an und von da wandern sie in die Wäsche und wieder an die Frau. Ich schaff´s aber bestimmt bald mal ein Bildchen zu machen.

Der Herbst meine liebste Jahreszeit hat Einzug gehalten und ich grinse nur noch von einem Ohr bis zum anderen. Bin halt ein Herbstkind.

Das Schnittmuster von unserem Sessel und dem Hocker dazu habe ich neulich schon abgepaust und abgemessen, denn beides soll einen neuen Bezug bekommen.
Dafür liegt der Stoff schon unten im Nähzimmer. Ich warte nur noch auf die nötige Konzentration  mich an dieses Projekt zu wagen. Dafür brauche ich genügend Ruhe. Das kann und will ich nicht so zwischen Tür und Angel erledigen.

Einen neuen Laden hier im Ort habe ich entdeckt, da muss ich unbedingt mal hin demnächst.   

Donnerstag, 5. September 2013

Rettungsleine...

Kenne ich eigentlich eher vom stricken. 
Vor allem wenn es um aufwändige Muster geht, die einige Maschen in der Reihe beherbergen.

Seit Dienstag haben wir hier eine Rettungsleine, die 4:30 Uhr heißt und aufstehen bedeutet.
Die Ausbildung des Großen hat begonnen und in seinen ersten Wochen hat er leider ein wenig Pech mit dem Ort der Baustelle. Liegt ca. 1 Stunde von hier entfernt und er muss um 7 Uhr anfangen, soll aber schon 6:45 da sein wegen umziehen usw..

Da diese frühe Uhrzeit dann doch eher ungewöhnlich ist, helfen wir jetzt beim aufstehen morgens etwas, indem wir unsere Wecker eben auch stellen, um ihm eine Rettungsleine zu geben, falls er doch noch mal ne Mütze voll braucht...
War bis jetzt erst ein Mal nötig, aber dafür sind Eltern ja da.

Geworden ist es jetzt Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Es macht ihm Spaß und er träumt schon davon, was er mit dem vielen Geld anfängt, das er nun verdient. 

Ich freue mich sehr, dass er dann doch noch so schnell nach dem hier einen anderen Ausbildungsplatz gefunden hat, der vor allem seinen Interessen etwas Handwerkliches zu machen entspricht.
Da kommt er wohl ganz nach der Mutter :).
2 andere Jugendliche haben die Ausbildung gemeinsam mit ihm dieses Jahr begonnen, das ist beachtlich, wenn man bedenkt, dass der Betrieb nun insgesamt 10 Mitarbeiter hat. 

   

Sonntag, 1. September 2013

Wiegen...

Ich liebe Flohmarktbesuche.

Hier bei uns im Ort ist jeden letzten Samstag im Monat einer.

Ein sogenannter Langschläferflohmarkt. Er beginnt erst um 14 Uhr, auf den Platz fahren dürfen die Aussteller schon ab 12:30 Uhr.

Gestern war endlich einmal genügend Zeit, das Wetter hat auch gepasst und die kleine Frau S. hatte sogar Zeit um mitzugehen.

Schöne Dinge haben wir gefunden. An einem Stand konnte ich mich garnicht entscheiden, denn in einer Kiste lagen bestimmt 30 verschiedene Webbänder.
4 davon habe ich mir letztendlich rausgesucht.

Auch ein wunderbares Dekoteil und dafür fast zu schade haben wir gefunden.
Wenn wir über einen Flohmarkt gehen besprechen wir schon vorher, nach welchen Dingen wir schauen wollen und so sehen eben 4 Augen mehr wie nur 2. Die Tochter hat also die Waage gesehen. Für ein paar Euro war sie meine.

Am Stand vorher hatte ich noch überlegt, ob ich genau so eine mitnehmen soll, hab es aber nicht, weil mir die ehrlich gesagt zu siffig war. Ich bin der Meinung, daß man die Dinge, die man verkaufen möchte schon in einem sauberen Zustand hergeben sollte. Mich stören dabei gerade bei Blechartikeln nicht abgeplatzte Stellen oder Farbe. Es sollten halt nur keine Essensreste mehr dran kleben.

Das Kind konnte 2 Jacken und einen dicken Pulli gebrauchen und noch ein paar Kopfhörer und Porzellanbecher fand sie auch ganz toll. Am Ende des Flohmarktbesuches befanden wir einstimmig ganz bestimmt zum nächsten auch da zu sein. Außerdem waren wir froh, den Einkaufstrolley mitgenommen zu haben. Eine wunderbare Transportmöglichkeit für all die Schätze.