Samstag, 27. September 2014

Resteverwertung...

In meinem Stoffregal lungerte noch der restliche, tolle, petrolfarbene Teddyfleece rum, den ich in meiner Malova verarbeitet hatte.

Gestern dann war es so kalt in meinem Nähzimmer im Keller, da habe ich ihn vorgeholt und nach ausgiebigem kuscheln und überlegen stand fest, dass ich wiedereinmal Kanga als Jacke nähe.

Diesmal um 20 cm verkürzt und der Fleeceteil an den Armen reicht nur bis zur Kurzarmversion. Ab da ist ein Bündchen angesetzt. Toll, weil ich eigentlich wenn ich friere auch immer nur in dem Bereich wo jetzt Fleece an der Jacke ist friere.

An der Kapuze ein Bündchen, das hält sie wenn nötig auf dem Kopf und unten ein Bündchen.

Schon war meine Kanga Jacke fertig. Und ich zufrieden.

Der Rest vom Fleece ist verarbeitet und es sind nur noch kleine Fetzen übrig.

Noch überlege ich, ob ich zusätzlich noch aufgesetzte Taschen anbringe, damit ich meine Hände auch gut parken kann.

Heute werde ich dann erst mal mein Nähzimmer saugen und entfusseln. Unglaublich, wie dieser Fleece fusselt.

Donnerstag, 25. September 2014

Frau S. im Shirtfieber...

Der Herbst hat nun begonnen und für Ärmellose Shirts ist es jetzt auch zu kalt geworden. 
Der Kleiderschrank gab nichts begeisterndes in Kurzarmversionen her also...

was liegt da näher als endlich einmal die vielen schönen 50 cm Stücke Jersey in Kombination zu den einfarbigen Jerseys zu vernähen. 

Mein erster Schnitt, den ich unbedingt in Kurzarmversion nähen wollte wurde "Martha" von Milchmonster. Meine Lieblingsversion mit der großen Tasche vorne und dem Zwischenbündchen.

Diesmal in knallrot und frühlingsgrün. Schon lange hatte ich diese Farbkombi im Auge und auf dem Plan. 

leider nur an der Püppi 


wenn man beim annähen vom
Ärmelbündchen schläft, darf man zum
ersten Mal außenliegende Nähte
ausprobieren

passend zum grünen Jersey waren sogar
Webbänder im Bestand

Tasche wie immer von innen gefüttert mit
passendem Kombistoff

Diese Woche ist hier zur Shirtwoche erklärt worden also wurde auch noch eine "Frau Toni" von Schnittreif genäht. 

Auch in knallrot. Diesmal mit Kombistreifen und Blümchen.






Die Rundung am unteren Bund hab ich weggelassen, dafür habe ich das ganze verlängert. 
Das Bündchen diesmal etwas enger gemacht, so kann das ganze entweder zur Legging mal in lang oder in Bundhöhe zu normalen Hosen oder Rock getragen werden.

Und wer sich keine Notizen zu den eigenen genähten Schnitten macht soll auch bestraft werden. Schon beim ersten Toni Shirt war mir das ganze zu eng am Hals mit der Kapuze. Jetzt geht es gerade so, obwohl ich den Schnitt in reichlich groß genäht habe.  

2 weitere Shirts sind auch noch entstanden und die Woche ist ja auch noch nicht um. Es liegen schon die nächsten Stoffkombis bereit. Das heißt also mein Herbst wird bunt. Grau sollen mal andere machen...:):):);))

Genug Zeigbares also für weitere Blogeinträge.


Das Regal mit den Jerseys muss auch leerer werden.
In nicht mal mehr einem Monat ist hier der nächste Stoffmarkt.

Und weil ich mich immer sehr auf den Donnerstag freue wo ich bei RUMS schauen und mir neue Ideen holen kann, dürft ihr auch von mir etwas sehen.

Donnerstag, 4. September 2014

Antiquitäten...

Eine Kollegin hat im Keller richtige Nähzubehör Antiquitäten gelagert.

Bekommen von der Ex-Schwiegermutter.
Sie hat mir eine große Tüte mit all den Sachen mitgebracht und ich durfte aus diesen alten Schätzen raussuchen, was ich brauchen kann.

Natürlich kann ich Nähgarne immer brauchen. Dazu noch ein paar Sicherheitsnadeln, Nähnadeln.

Dann waren da noch Schnürnadeln.
Was ist das? Wozu braucht man sowas? Ich tät sie jetzt spontan dazu benutzen um an meinen gestrickten Sachen die Fäden zu vernähen. Der ursprüngliche Verwendungszweck ist doch aber sicher ein anderer. Für Vorschläge bin ich offen. Vielleicht weiß jemand von meinen Lesern wozu diese Nadeln benutzt wurden/ werden.
Im Internet habe ich dazu nichts gefunden.


Der Beginn einer wunderbaren Leidenschaft...

Aus dem Urlaub in Griechenland hatte ich ja schöne Stöffchen mitgebracht. 

Mit diesen sollte nun mein erster Quilt genäht werden. Direkt nach dem Urlaub wieder daheim habe ich sofort angefangen.

Das Vlies musste noch gekauft werden der Rückstoff war schon im Bestand.
Den lila Samtstreifen für's Binding hatte ich auch in meinem Bändervorrat.

Gequiltet habe ich gleich mit Freihandquilting mit der Maschine.
Nicht kleckern sondern klotzen...

Für meinen ersten Quilt überhaupt ist das Gesamtergebnis gar nicht so schlecht geworden.

Eine schöne Erinnerung an den Urlaub ist es auf jeden Fall.

Ich habe viel gelernt bei diesem Projekt. Habe unzählige Techniken in Videos gesehen und sammle fleißig weitere Ideen auf Pinterest.
Der Stoffberg mit den Baumwollstoffen wächst auch immer weiter.

Denn ich glaube das ist erst der Beginn einer wunderbaren Leidenschaft.

Und weil ich mich so freue über das Ergebnis möchte ich es mit euch teilen.

Deshalb geht dieser Post auch zu RUMS. Dort treffen sich jeden Donnerstag viele Kreative mit noch viel mehr kreativen Ideen.