Dienstag, 10. November 2015

Anscheinend schleicht sich was ein...

Samstag sind der Herr S. und ich schon wieder in die Berge gefahren.

Diesmal ging es mit der Bahn nach Österreich. Von hier aus in nur einer Stunde ist Kufstein zu erreichen.

Dort nahmen wir den Stadtbus zur Haltestelle Kaisertal um von da unseren Aufstieg zu gehen.

Unser Ziel die Ritzau Alm.

Der Aufstieg begann mit jeder Menge Stufen. 247 insgesamt stand an der Tafel vor Ort. Danach ging es über relativ breite Wege immer bergauf. Nur ein paar mal zwischendurch war Erholung auf einigermaßen geradem Weg möglich.

Alles in allem fand ich diese Bergtour bisher die anstrengendste, da ich auch nicht so besonders Höhenfest bin und damit zusätzlich meine Probleme hatte.

Dafür entschädigte das wunderbare Wetter, das dafür sorgte, dass wir einen tollen Rundumblick in die Berge hatten.

Trotzdem war es sehr schön, vor allem auch das Essen auf der Hütte war ausgezeichnet.

Grün ja grün...

545m/ 100g

Sonntag, 8. November 2015

Das nächste Garn ist fertig...

Gleich nachdem ich neulich das erste Garn gesponnen hatte, habe ich das nächste begonnen.

Dieses Mal ist es Chubut Wolle gewesen.
Sie liess sich wunderbar verspinnen und nach dem verzwirnen hat der Strang eine Lauflänge von 553m/ 100g.

Gerade zwirne ich noch ein einfarbiges Garn, das schon länger auf der Spule liegt, dann geht es weiter mit einem bunten Strang.

Sonntag, 1. November 2015

Schon wieder Bergtour...

Neulich schon einmal mit dem Team von der Arbeit und gestern noch einmal mit dem Herrn S. und der Schwester mit Familie sind wir vom Tegernsee aus auf die Riedersteinhütte/ Galaun gewandert.

An beiden Tagen war allerschönstes Wetter. Eine schöne Bergwanderung, mit zwar recht steilem Anstieg, aber der nur recht kurze Weg von ca. einer Stunde entschädigt.

Von der bewirtschafteten Almhütte hat man einen wunderbaren Blick ins Tal.

Gestern war es so warm und windstill, dass es sich im Sonnenschein gut draußen sitzen liess.

Als Rückweg nahmen wir einen anderen als Hin, so hatten wir genug Abwechslung auf unserer Tour auch für die kleine Madam der Schwester, die dabei war.

Vom Tegernsee aus sind wir dann zum nahegelegenen Schliersee gefahren um dort am See einen Kaffeestop einzulegen.

Anschließend sind wir noch weiter zum Spitzingsee mit kurzem Halt am Spitzingsattel um eventuell einen Blick nach München von dort aus, bei diesem wunderbaren Wetter zu erhaschen.

Eine schöne Tour, die sich echt lohnt, gerade bei schönem Wetter.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Spule voll...

Der erste Kammzug vom Sonntag ist versponnen, gezwirnt und gehaspelt.

Es ist der oben rechts auf dem Bild vom letzten Post. Mit dem großen Grün Anteil in der Mitte des Stranges. Ich habe ihn mehrmals längs geteilt, in viele dünne Abschnitte und diese dann versponnen. 

Spinnen konnte ich sehr dünn und somit hat der Strang nach dem Navajo zwirnen eine Lauflänge von 458 m/ 100g.

Jetzt nimmt er gerade ein ausgiebiges Entspannungsbad. 


Sonntag, 11. Oktober 2015

Marktwochenende...

Dieses Wochenende war Marktwochenende.

Gestern sind wir mit sehr lieben Freunden in Bad Feilnbach auf dem Apfelmarkt gewesen. Ein sehr schöner Markt mit vielen Produkten rund um das gesunde Obst.

Nach einer ausgiebigen Runde über den Markt sind wir im Bierzelt eingekehrt zum Essen. Anschließend haben wir uns mit Äpfeln und Likören eingedeckt um zum Abschluss noch einmal im kleineren Weißbierzelt einzukehren.

Dort blieben wir doch glatt hängen und sind erst relativ spät zurück, nach Hause,  aufgebrochen.

Ein sehr schöner Markt, zu dem es sich echt lohnt zu fahren.

Heute dann sind der Herr S. und ich mit dem Radl zum Wollmarkt nach Vaterstetten gefahren.

Ziemlich kalt war uns, als wir dort ankamen, so haben wir schnell eine Runde dort über den Markt gedreht und auch dort habe ich etwas gekauft. Neue Spinnwolle mußte es sein. Natürlich von Etherische Öle.

Bei all den anderen interessanten Ständen siegte die Vernunft.

Nächste Woche ist Stoffmarkt, dafür muss auch noch etwas Geld übrig sein.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Frau muss Prioritäten setzen...

Schon seitdem ich meine vielen, vielen Hexagon fertig hatte plagt mich eine starke Nähunlust. Ich kann nicht einmal sagen warum.

Gestrickt habe ich seitdem fast jeden Tag nur an meine Maschinen zieht es mich nicht so richtig.

Mag sein, das mein Focus zur Zeit auf ganz anderen Dingen liegt.

Nach wie vor arbeite ich an meiner Fitness und ich habe nach und nach begonnen meine Ernährung umzustellen. Das Thema beschäftigt mich in der freien Zeit des Tages sehr.

Ich habe mir neue Ziele gesetzt, die zu erreichen nicht utopisch sind. 
Gerade bin ich in der Mitte dessen angekommen, von dem was ich erreichen möchte. 
Ein schönes Gefühl einen Meilenstein geschafft zu haben.

Auch im großen weißen Haus haben wir einiges geschafft. In vielen Jahren, die wir nun schon mit den kleinen inzwischen großen Kindern hier wohnen, hat sich so etliches Zeug angesammelt. Neulich haben wir uns dann mal die Zeit genommen um vieles auszusortieren. Das ist ein schönes Gefühl, denn plötzlich meint man, man kann wieder besser atmen, weil all die Last weg ist.

Und bei all dem kommt natürlich der Blog zur Zeit viel zu kurz. 
Aber...manchmal muss man eben Prioritäten setzen.

        

   

Donnerstag, 17. September 2015

Projekt Dirndl nähen...

Schon länger habe ich mir vorgenommen mir ein Dirndl zu nähen.

Irgendwie kam aber immer etwas anderes dazwischen.

Neulich habe ich allerdings, das wunderbare Schnittmuster von Mondbresal gesehen und das gab den entscheidenden Anstoß nun doch endlich einmal loszulegen.

Nach ausgiebiger Recherche in einschlägigen Trachtenmodegeschäften und im Internet stand meine gewünschte Farbkombination fest.

Die gewünschten Stoffe und Qualitäten waren da schon etwas schwieriger zu finden. Aber auch das hat geklappt.

Der Schnitt ist inzwischen geklebt und vermessen bin ich auch, also kann es ans nähen gehen.

Ich möchte ein relativ schlichtes Dirndl nähen mit Leinenmieder zum schnüren, das mit einem Karostoff unter der Schnürung aufgepeppt wird. Zusätzlich abgesetzt mit brauner Paspel. Ein weites  Rockteil mit kleinem Blümchenmuster wird ergänzt durch zwei Schützen. Eine davon als Festschürze in braunem Taft mit Samtröschen und die andere als Alltagsschürze in türkis mit Rosen und Weißen Punkten aus Baumwollsatin.
Dazu eine Bluse in schlicht weiß.

Ich denke das ist zu schaffen und ich baue da sehr auf das hervorragende Schnittmuster von Mondbresal.

Sonntag, 6. September 2015

Nähzimmerumbau Teil 2....

Anfang Januar hatte ich hier schon einmal vom Nähzimmerumbau gepostet.

Nun haben wir schon 9 Monate später und es ist Anfang September.
Gerade ist noch Urlaub und ich konnte erfreulicherweise den Rest des Nähzimmers einrichten, zumüllen.
Es wurde einiges geschoben und geräumt und sortiert bzw. ausgemistet.

Meine kompletten Wollvorräte haben ebenso im Hobbyzimmer Platz gefunden, wie auch das gesamte Strickzubehör.

Es sind nur noch Kleinigkeiten zu erledigen.

Ich bin froh, jetzt mein Hobby an nur einem Platz im Haus zu haben und das ganze auch noch wirklich Übersichtlich.


hier der Blick auf den Nähtisch,
 links das Materialregal mit allem Strickzubehör,
 sowie allem,
 was zum Färben von Wolle oder spinnen benötigt wird 

das Regal noch einmal näher

über dem Nähtisch nun ein aufgeräumtes Zubehör Regal

meine Veritas Strickmaschine
 gegenüber den Nähmaschinen

gegenüber des Nähtisches das Sofa,
links daneben mein Wollregal,
rechts daneben meine Stoffregale

meine Wollschätze

vor diesem Regal könnte ich stundenlang
 stehen und mich über
 die verschiedenen Qualitäten und Farben freuen
Unter dem Nähtisch stehen noch diverse Kisten in denen Stoffreste oder Spinnwolle, bzw. angefangene oder fast fertige Strickprojekte (die ich von meiner Oma geerbt habe lagern).

Das Thema Strom und Beleuchtung steht nun noch aus und evtl. irgendwann einmal neue Farbe an den Wänden und ein pflegeleichtes Laminat. Kommt Zeit kommt Geld In ein paar Monaten wir vermutlich auch das geschafft sein.

Jetzt freue ich mich allerdings erst einmal über das bisher erreichte.

Mittwoch, 2. September 2015

Urlaubstouren extrem...

Nun schon die dritte Woche habe ich Urlaub. Der Herr S. ebenso und weil wir dieses Jahr nirgends in den Urlaub fahren konnten haben wir jeden Tag hier geplant.

Wichtig waren diverse Baustellen/ Kruschecken im Haus, die aufgeräumt werden mussten. Viel Arbeit, aber auch ein unheimlich schönes Gefühl Ordnung geschafft zu haben.
Wir sind auf gutem Weg das große weiße Haus zu entrümpeln und wirklich nur noch wichtige Dinge aufzuheben.

Dazwischen haben wir zur Erholung immer Tage für uns eingeplant.

Einer davon hat uns an den Schliersee geführt um auf die Gindelalm zu wandern.
Eine wie ich fand anstrengende, durch die vielen Steigungen, aber sehr schöne Wanderung. Für mich vor allem schön wegen der überwiegend breiten Wege.
In etwa 2 Stunden waren wir oben vom Ausgangspunkt Bahnhof Hausham. 3 tolle Almhütten alle bewirtschaftet liegen auf der weitläufigen Alm. Von dort aus kann man noch auf den Gindelalmschneid in 15 min wandern. Uns hat es gereicht ihn zu sehen. Eine gute Brotzeit hat uns gestärkt für den Rückweg, den wir auf der Wirtschaftsstraße gelaufen sind. In wieder 2 Stunden waren wir am Bahnhof zurück.

Eine sehr schöne Wanderung und wenn ich wieder einmal Lust auf eine Alm habe, suche ich definitiv noch einmal eine mit angenehmen Breiten Laufwegen aus.

Unsere zweite große Aktivität führte uns an den Tegernsee. Diesmal von unserer Gemeinde bei der großen Stadt bis nach Tegernsee mit dem Fahrrad. Das war einer meiner Herzenswünsche für diesen Urlaub. Die Radtour führte uns überwiegend auf ruhigen Wegen oder Nebenstraßen in eigentlich 64 km dorthin. Wir sind allerdings unterwegs einmal falsch abgebogen und haben uns dadurch zusätzliche 6 km aufgehalst. So waren es am Ende 70 km.
Unterwegs haben wir einmal eine kurze Rast im Biergarten eingelegt. Allerdings nur um etwas zu trinken.
Alles in allem haben wir 5 Stunden reine Fahrzeit gehabt. Schade, dass wir spontan in Tegernsee keine Übernachtungsmöglichkeit gefunden haben, so musste die Tour um den See am nächsten Tag ausfallen. Am Abend sind wir mit dem Zug wieder heim gefahren.

Unsere dritte Tour führte uns wieder mit dem Fahrrad, diesmal in die andere Richtung. Hinein ins Erdinger Land und nach Zwischenstopp in Felinchens Stoffparadies ;):) in Wartenberg und anschließend im Erdinger Brauhaus auch wieder Heim. Auch auf dieser Tour konnten wir überwiegend Fahrradwege oder ruhige Nebenstraßen nutzen. Diesmal zeigte der Tacho 75 km an. Rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen waren wir glücklich und zufrieden wieder daheim.

Nun sind noch ein paar Tage Urlaub übrig, bevor es wieder losgeht mit dem arbeiten.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Neue Fitness....

Lange, lange habe ich ja aufgrund meiner diversen LWS Probleme keinen Sport machen können. Versucht habe ich es zwischendurch zwar immer mal wieder, jedoch endete dies meist in noch stärkeren Rückenschmerzen und einem tauben und schmerzenden Bein.

Neulich las ich irgendwo von 30 Days Shred von Jillian Michaels und googelte näheres. Ich fand das ich für den Anfang nach meiner SCS - Implantation mit 20 Minuten Workout täglich nix falsch machen kann.
Ich muss dazu schreiben, das es mir bei dieser Sache nicht um die überall angekündigte und auch in der Beschreibung erwähnte Gewichtsreduktion ging, sondern vielmehr um die Fitness. Ich wollte einfach wieder fit werden. 5 Volle Jahre ganz ohne Sport...davor bin ich 3-4 Mal in der Woche 7,5 km joggen gewesen...machen sich eben in der Fitness bemerkbar.

Bestellt und losgelegt.
Vorher machte ich mir allerdings noch den Spaß relevante Körpermaße zu nehmen. Auf die Waage stieg ich mit Absicht nicht.

Die ersten 3 Tage des Programms waren wirklich echt hart. Schon nach dem ersten Mal hatte ich Muskelkater vom allerfeinsten. Ich kam unsere Treppe kaum hoch, noch schlimmer war runter. Trotzdem biss ich mich durch. Und es wurde tatsächlich besser. Empfohlen wird nur an 5 Tagen in der Woche zu trainieren, da die Muskeln Pause brauchen. Auch das hielt ich ein.

Schon nach den ersten 10 Trainingstagen zeigte sich eine Veränderung der Maße.
Also weiter mit Level 2, das, wie ich finde schon etwas straffer ausgelegt ist, trotzdem noch zu bewältigen. Man muss ja nicht die schwere Version absolvieren.

Auch nach Level 2 waren die Maße erfreulich besser.
Also Level 3 begonnen. Das schaffte ich genau 3 Tage, dann habe ich aufgegeben und bin zurück auf Level 2.

In Level 3 gibt es einfach zu viele Übungen, die ich nicht, oder nur sehr abgewandelt mit meinen 2 gelegten Elektroden in Rückenmarksnähe absolvieren könnte, damit diese nicht verrutschen, das ist mir zu riskant.
Außerdem war die Belastung für den Rücken allgemein und mein Bein zu stark.
Taubheit und Schmerzen dürfen und sollen nach dem Sport nicht auftreten.

Trotzdem habe ich mein Programm weiter  durchgezogen und bin damit durch. Ich kann definitiv nach 30 Tagen + 6 wegen den Pausentagen sagen, dass es mich fitter gemacht hat. Diverse sportliche Grenzen gezeigt hat, aber auch gezeigt hat, was noch geht.
Meine Maße haben sich verändert, die Masse allerdings nicht, da ich eben auch nicht unbedingt auf die Ernährung geachtet habe, da mir das Gewicht eben nicht wichtig war. Trotzdem bin ich ja der Meinung, das bestimmt etwas Masse in Muskel verwandelt hat und deshalb auf der Waage bestimmt nix verändert ist. ;)

Mittlerweile habe ich begonnen Level 1 und 2 mit kurzer Trinkpause nacheinander zu absolvieren. Das ist definitiv machbar und ich fühle mich gut danach.

Sprungübungen lasse ich alle aus, bis auf Hampelmann und Seilspringen. Stattdessen absolviere ich eben die leichte Version.
Alles in allem ein netter Einstieg in die Fitness, wenn man nicht viel Zeit investieren will.

Joggen werde ich wahrscheinlich nie wieder gehen können, da dabei einfach mein Bein mit dem geschädigten Nerv nicht mitmacht. Schade, aber das Leben ändert eben immer mal die Regeln und man muss lernen damit zu leben.

Montag, 8. Juni 2015

1751...

So viele kleine bunte Hexagons habe ich innerhalb der letzten 8 Wochen genäht.

Ich freue mich, das ich damit so schnell vorangekommen bin.

Jetzt wandern sie erst einmal in mein Nähzimmer.
Dort werde ich sie nach und nach, in meinen schon Gedanklich festgehaltenen Versionen, auslegen und Fotos davon machen.

Danach werde ich die Version, die mir am besten gefällt nähen. Natürlich auch wieder per Hand.

Wahrscheinlich wird dies eine Arbeit für den Herbst und Winter.

Aber nun werde ich mal nach und nach meine verschiedenen begonnenen Strickprojekte, die lange Pause machen mussten fertig arbeiten.

Ich habe am langen Wochenende aufgeräumt und mir fest vorgenommen ab sofort alle diese UFOS zu beenden.

Danach möchte ich immer nur an einem Projekt stricken. Mal sehen, ob ich dies schaffe.

Montag, 18. Mai 2015

Rums #21/15 und viele, viele bunte Stoffe...

Noch vor einigen Wochen, als ich hier zum ersten Mal meine Hexagon's gezeigt hatte, habe ich nicht wirklich damit gerechnet so schnell beim Handnähen dieser voranzukommen.

Anfang's noch farblich durcheinander, arbeite ich inzwischen Stoff für Stoff ab. Ich freue mich an jedem Sechseck, das mehr entsteht. Diese vielen Farben und Muster machen einfach gute Laune.

Ich nähe das ganze in English Paper Piecing Technik, d.h. um Papierschablonen (hierfür eignet sich wunderbar schon bedrucktes altes Papier, das ansonsten ins Altpapier wandern würde) wird der fertig geschnittene Stoff genäht. Dieser ist rundrum natürlich etwas größer als die Schablone. Mit ein paar Stichen ist dies schnell erledigt.

Inzwischen habe ich über unglaubliche 1200 davon genäht. Geplant und errechnet für die Quiltgröße hatte ich 1350. Was ich wohl tatsächlich auch dann, wenn 6 Wochen rum sind geschafft habe.

Da mir das ganze jedoch so viel Spaß macht und im Nähzimmer auch noch 2 komplette Jelly Rolls lagen wurden diese auch noch komplett geschnitten zum fertig nähen.

Eine ungefähre Vorstellung, wie mein Quilt letztendlich aussehen soll habe ich schon. Ich freue mich deshalb auch sehr auf das zusammennähen der ganzen Hexies.

Dies Projekt angefangen zu haben, war eine sehr gute Entscheidung. Diese vielen schönen Stoffe haben mir einfach sehr, sehr gut getan die letzten Wochen.

Und weil heute Donnerstag ist und damit schon wieder RUMS Tag verlinke ich dorthin, wo sich jede Woche viele, viele Kreative treffen, um sich ihre selbstgemachten Dinge zu zeigen.

Freitag, 15. Mai 2015

Austausch...

Vor ein paar Wochen zeigte mir die Fernbedienung meines eingebauten Neurostimulators an, dass ich mich mit meinem Arzt in Verbindung setzen müsse, da der interne Akku des Generators fast erschöpft sei. Ein Anruf und ein Termin am nächsten Tag gaben Gewissheit.

Puh, das hieß dann Austausch.
Bis das passierte dauerte es noch ein paar zittrige Wochen, in denen ich hoffte, das der Akku wenigstens noch bis zum Termin hielte, damit ich nicht unter Nervenschmerzen leide. Das tat er zum Glück.

In Absprache mit meinem Doc und Technikern eines anderen Anbieters wurde dann entscheiden auf ein anderes System umzustellen.
Das neue System arbeitet mit Hochfrequenz und kann in diesem Bereich bei optimaler Einstellung auch die bestehenden Rückenschmerzen mit abdecken.

Ein Neurostimulator besteht meist aus Elektroden, die in Rückenmarksnähe geschoben werden und im Körper mit Kabeln an einen kleinen Generator verbunden sind. Mit PC können dann von einem Techniker von außerhalb die gewünschten Parameter eingestellt werden und vom Patienten in der Intensität und in verschiedenen Programmen umgestellt.
Wer mehr lesen möchte klick.

In einer ersten OP wurden dann die 2 alten jeweils 4-poligen Elektroden entfernt und dafür 2 jeweils 8-polige Elektroden eingesetzt. Diese wurden mit einem Testgerät außerhalb des Körpers verbunden. Der Test ist vor allem deshalb Notwendig, weil die Patienten entscheiden müssen, ob und inwieweit das ganze etwas gegen bestehende Schmerzen bringt, bevor solch ein System komplett eingesetzt wird. 
Ich für meinen Teil konnte schon nach sehr kurzer Zeit sagen, dass dieses System mir definitiv etwas bringt, da damit der Rückenschmerz im Laufe der Einstellung komplett verschwand.

Wie ich ja neulich schon schrieb, ich war zum ersten Mal seit Jahren mal ohne "Rücken" bummeln.

Auf den Tag genau, 2 Wochen später wurde in einer zweiten OP dann der alte Generator entfernt und der neue eingesetzt, Kabel verbunden, fertig.

Alles in allem nicht so fix wie beschrieben und mit mehrtägigen Krankenhausaufenthalten und auch Schmerzen verbunden, aber für das Ergebnis allemal wert.

Ich kann definitiv nun nach fast 5 Wochen seit der ersten OP sagen, dass ich eine Verbesserung der Situation um einen riesigen Schritt gemacht habe.
Gerade bin ich dabei die BTM die ich gegen die Rückenschmerzen nehmen musste, um etwas Lebensqualität zu haben und überhaupt am Leben teilzunehmen, langsam abzusetzen.

Die Narben der OP's werden langsam verblassen und wenn das tägliche laden des Generators nicht wäre würde ich kaum merken, dass ich ein SCS implantiert habe.

Ich bin wirklich sehr, sehr froh in meinem Schmerzdoc, nach damals langer Suche, jemanden gefunden zu haben, der mich und meine Schmerzen ernst genommen hat und wirklich alles daran gesetzt hat mir zu helfen oder die Situationen noch zu verbessern. Einen solchen Arzt gibt es selten, der einem auf Augenhöhe begegnet und der sich wirklich für seine Patienten einsetzt. Ich kann es nicht oft genug sagen. Danke Doc. ;)

Das schlimmste, was einem Schmerzpatienten passieren kann, ist nicht ernst genommen zu werden, bzw. ungenügend mit Schmerzstillenden Maßnahmen, egal in welcher Form, abgespeist zu werden.
Leider gibt es immer noch viel zu viele Ärzte, die ihre Patienten nicht ernst nehmen oder ungenügend Medikamentös grade im Schmerzbereich abdecken, obwohl sie wissen, was dies anrichten kann. Als Beispiel nur mal erwähnt Schmerzgedächtnis


Montag, 4. Mai 2015

Traurig...

Auch wenn es nicht so aussah,
habe ich doch jeden Tag an dich gedacht.

Hab dich lieb Oma

Freitag, 24. April 2015

Nachschub...

Sonntag geht's wieder rein ins Krankenhaus. Montag ist der endgültige Einbau des neuen Neurostimulators.

Heute in der Früh ist mir kurzfristig die Decke auf den Kopf gefallen.
Die Sonne scheint und ich kann aber nicht so, wie ich will, da ich mich ja schonen soll. Da soo schönes Wetter ist habe ich mich entschieden kurz in die große Stadt zu fahren.

Ich brauchte 2 Sachen, die ich hier leider nicht bekommen hätte. Und da ich für mein Gemüt Farbe wollte war ich noch schnell bei Quilt - und Textilkunst.

Ein paar Jelly Rolls für Hexagons, farblich passend zu den schon vorhandenen und noch ein neues Stoffpäckchen für ein weiteres Sewalonebag durften mich dieses Mal Heim begleiten.

Jetzt bin ich echt froh gefahren zu sein, weil ich lang überlegt hatte. Gleichzeitig war es auch ein guter Test des neuen SCS. Ich habe zum ersten Mal seit Jahren erlebt, das man nicht unbedingt Rückenschmerzen haben muss beim shoppen (wenn man meinen kleinen Ausflug so nennen kann). Ein ganz neues Gefühl für mich.

Aber jetzt auch für euch meine Stoffe, über die ich mich unwahrscheinlich freue.

Donnerstag, 23. April 2015

RUMS #17/ 15...mit neuer Stricktasche

Von meinen neulich gekauften Stoffen, die ich für meine Hexagontasche vernäht habe, hatte ich noch etwas über und habe dann gleich noch eine Stricktasche für Mitnahmeprojekte genäht.

Gefunden wieder einmal auf Pinterest habe ich diese Tasche. 
Die Idee und die Anleitung von Machwerk habe ich wieder etwas abgewandelt.

Da ich nicht mehr genug Stoff hatte, habe ich meine Tasche zweigeteilt und jeder Seite einen eigenen Stoff gegönnt. Die Breite hat auch nicht genau gepasst,
aber auch das ist ja kein Problem.

Ein schnelles Projekt, das aber sehr viel hermacht.

Und weil heute schon wieder Donnerstag ist geht dieser Post zu RUMS.
Hier treffen sich jeden Donnerstag viele Kreative mit ihren Ideen.

Verlinken möchte ich auch zu Taschen und Täschchen, das ich erst neulich entdeckt habe.
Hier werden alle selbstgenähten/ gewerkelten Taschen und Täschchen monatlich verlinkt.




 

Sonntag, 19. April 2015

1350....

So viele Paper Pieced Hexagons muss/darf/will ich nähen für meine Decke.

Eine riesige Menge, wenn man die Zahl sieht. Ich komme aber gut voran mit meiner Handnäherei. 

Spaß macht es außerdem, zu sehen, wie diese kleinen bunten Teile immer mehr werden.

Nachkaufen werde ich trotz der schon großen Menge zugeschnittener Teile trotzdem noch einmal Stoffe. 

Jetzt, wo ich an den Hexagons täglich Nähe, weiß ich gar nicht so Recht, warum ich mich an dieses Projekt so lange nicht gewagt habe.

Aber seht selbst, wie toll schon nur einige wenige wirken.

Insgesamt habe ich jetzt 132 genäht. Die linke Reihe in der Dose sind genau 100 Stück.


Donnerstag, 16. April 2015

RUMS #16/15 mit sewalonebag...

Bestimmt an die 30 Mal habe ich mir auf dem Blog von Quiltbarn, die Anleitung zur SewTogetherBag angesehen. Immer und immer wieder habe ich mir alles genau durchgelesen, die vielen Bilder angeschaut und mich dabei in diese Tasche verliebt. Einzig, das Geld für eine englische Anleitung, wollte ich nicht ausgeben. Manchmal bin ich eben einfach zu geizig, vor allem, wenn in meinem Kopf ein kompletter Plan schon vorhanden ist.

Noch schnell, am letzten Freitag, nachdem ich meine neuen Stoffe bei Quilt-und Textilkunst gekauft habe, habe ich nun dieses Wunschprojekt genäht. Komplett ohne dazugehörige Anleitung oder ein Schnittmuster oder irgendwelche Maßangaben. Nachdem ich mich endlich entschieden hatte, welche dieser wundervollen Stoffe ich verwenden soll habe ich zugeschnitten. 

Ich habe mich auf meine Intuition verlassen und meine eigenen Maße verwendet. Damit bin ich, wie ich finde sehr gut gefahren.Einzig die Seitenteile habe ich mir ausgerechnet, nachdem ich das Grundgerüst mit den 3 Reißverschlüssen fertig genäht hatte. Auch dies hat wunderbar geklappt. Erstaunlich schnell war ich dann noch am selben Abend um 22 Uhr fertig, obwohl ich erst gegen 17 Uhr angefangen hatte die Stoffe auszusuchen. 

Eine riesige Hilfe beim nähen waren die Wonder Clips von Clover. Wie ich die Stofflagen ohne diese Klammern zusammenhalten hätte sollen, wäre mir echt ein Rätsel gewesen.

Herausgekommen ist nun meine SewAloneBag, auf die ich schon mächtig Stolz bin.Sie sieht von der Form her etwas anders aus, als das Original, aber genau so, wie sie ist gefällt sie mir. Eben meine eigenen Maße und ganz alleine berechnet und mit Hilfe der wundervollen bebilderten Anleitung von Quiltbarn genäht.

Ein kleines großes Platzwunder ist sie wirklich und ich habe in ihr alles untergebracht, was ich in der nächsten Zeit verwenden möchte, wenn ich viele, viele Stunden der Langeweile überbrücken muss im Krankenhaus und die Zeit danach daheim. In ihr lagert alles, was ich zum Handnähen meiner Hexagons brauche. 

Seit Sonntag bin ich im Krankenhaus, für die Testung eines anderen Neurostimulatorsystems und wenn dies wie gewünscht funktioniert dann danach noch einmal für den anschließenden Austausch. Bei meinem bisherigen System, hier, hier und hier, hatte ich davon geschrieben, war die interne Batterie erschöpft und es hat zwar geholfen den Nervenschmerz im Bein zu überdecken, jedoch nicht den Rückenschmerz erreicht. Dieses System soll dies möglich machen und ich bin nach ersten Tests ganz zuversichtlich.

Und weil dieses Täschchen für mich ein sehr besonderes Projekt ist, ist es auch Wert sogar vom Krankenhaus aus einen RUMS zu schicken.

Bei RUMS treffen sich jeden Donnerstag viele Kreative Menschen, die Dinge die sie selbst für sich gemacht haben anderen vorstellen.
Aber nun seht selbst. Tadaaaaa hier  ist sie meine SewAloneBag.
Und weil diese Tasche es wert ist möchte ich sie auch bei Taschen und Täschchen zeigen.