Sonntag, 22. März 2015

Patchwork Messe Erding...

Erst vor einer Woche hatte ich in einem der hiesigen Sonntagsblättchen gelesen, das heute ganz hier in der Nähe, quasi auf der gleichen S-Bahn Linie wie unser Wohnort gelegen, die Patchworkmesse in Erding ist.

Da ich leider zum Stoffmarkt in Freising im April nicht fahren kann(warum schreibe ich demnächst), entschied ich mich die Messe zu besuchen. Ein gesetztes Budget hatte ich schon für den Stoffmarkt, das war quasi jetzt frei.

Ganz überraschend entschloss sich der Herr S. mich zu begleiten, so wurde ein wunderbarer Sonntag daraus.

Gemeinsam machten wir uns also auf den Weg in die Stadthalle Erding. Ich war sehr gespannt was uns erwarten würde.

3,50 kostete der Eintritt pro Person, was ich als nicht zu viel empfand, da wir ja trotz der Einkaufsmöglichkeiten eine Ausstellung besuchten.

Einige Stoffe habe ich natürlich gekauft.

Zum einen sind da 8 kleine Röllchen in super toll harmonierenden Farben.

Dann eine Packung fertig geschnittener Stoffe für einen Quillt in grün/rosa.

Und außerdem eine Moda Jelly Roll.

Ich freue mich sehr über meine Käufe und bin schon gespannt darauf sie zu verarbeiten und mich an den Farben zu freuen.

Die Ausstellung der vielen, vielen privat gefertigten Quilts alleine anzuschauen lohnt außerdem. Viele Quilttechniken anhand dieser Quilts von nahem zu sehen ist ein Erlebnis. Einige besonders schöne habe ich für mich fotografiert. (Fotografieren für private Zwecke ist hier erlaubt.) Ein Quilt hat mich besonders beeindruckt. Dieser war aus unzähligen kleinen Hexagons genäht. 

Alles in allem ein sehr schönes Erlebnis.

Donnerstag, 19. März 2015

Rums #12/15 mit Softshell...

Schon ewig lange wollte ich einen Softshellmantel haben. Schon ewig lange habe ich immer wieder in die einschlägigen Läden geschaut und genau, nicht einen solchen gefunden, wie ich ihn mir eingebildet hatte.

Es sollte grau melierter Softshell sein und nicht zu dick. Und der Mantel an sich ohne extra Futter. Ein richtiger Übergangsmantel eben.


Das Schnittmuster von Lady Shiva lag hier schon etwas länger und wartete auf den richtigen Stoff.
Den habe ich dann hier bei Stoff und Stil gefunden.
Noch ein paar Reflexpaspeln dazu und fertig.....



Stopp, Stopp, Stopp. So einfach war's nicht.
Das ganze hat schon seine Zeit gedauert. Vor allem wollte ich meine Lady Shiva ja ohne ein Futter haben, denn Übergangsmantel usw....
Das hieß dann aber Belege, Belege, Belege.


Soll ja auch sauber aussehen das ganze.

Die Geschichte hat mir einiges an Konzentration und Überlegung abgefordert und so musste ich dann immer wieder ausreichend Pausen einlegen, umübermeingewurschtelgemauschelhinwegzukommen, bevor das ganze in die Ecke fliegt aus lauter Frust.

Ausreichend Platz für dickere Kleidung drunter, wenn nötig, ist auch vorhanden, da es ja bekanntlich in der Übergangszeit auch mal ab und an etwas kälter sein kann.

Wie ich finde hat es sich gelohnt damit ein Wochenende zu verbringen.
Ich bin froh, mich an mein diesjähriges Mantel-/Jackenprojekt gewagt zu haben.
Endlich habe ich meinen Wunsch- Softshell- Mantel, der mich hoffentlich lange begleiten wird in den nächsten Jahren in der Wetterübergangszeit.

Und weil heute Donnerstag ist und sich bei RUMS jeden Donnerstag viele Kreative mit tollen selbstgemachten Sachen für sich selbst treffen verlinke ich dorthin.
Übrigens ist der Rest vom Softshell Teil meines schon zugeschnittenen Projekts vom vorigen Post. Dieses Projekt habe ich mir für dieses Wochenende vorgenommen.

Aber jetzt die restlichen Bilder von meinem neuen Mantel.

                        
                                         
                                                                                                                        
                                                      
                                                         
                                                                                                       


                                                                                                                                                                                                   


                         

                                                                          

Mittwoch, 18. März 2015

Winterkitz trifft Kaschi....

Eine Zeit lang habe ich sie gestreichelt meine Rehlein und immer wieder überlegt, wie ich sie am besten in Szene setzen kann.

Mit dem Schnittmuster Kaschi von AfS glaube ich habe ich das ganz gut hinbekommen.

Das Vorderteil habe ich mir gedanklich  in 4 Teile eingeteilt und das eine davon in Brusthöhe in Winterkitz eingesetzt. Die Ärmel habe ich genauso in 4 Teile eingeteilt und da jedoch das unterste gleich weggelassen. Stattdessen habe ich Bündchen eingesetzt. Darüber der Winterkitz. Was bei Winterkitz garnicht fehlen darf wie ich finde ist ein großer Kuschelkragen, den ich statt der Bündchenlösung am Halsausschnitt gewählt habe.

Fertig ist mein Winterkitzpulli. 









Sonntag, 15. März 2015

Resteverwertung mal anders...

Genäht habe ich gerade etwas, das ich mir schon lange eigentlich einmal als Kaufteil zulegen wollte. In einem der nächsten Post's mehr dazu.

Von diesem Teil ist einiges an Stoff übrig geblieben und mit einem neuen Schnittmuster reifte da die Idee für.

Zugeschnitten ist bereits, diese Woche geht es ans nähen.

Vll. weiß der/ die eine oder andere schon bei den gezeigten Bildern, was es wird.

Sonntag, 8. März 2015

Das hätte ich nicht gedacht...

...neulich las ich irgendwo einen Blogeintrag zu Neid und Missgunst im Nähbereich. Ich war natürlich schon etwas, sagen wir: erschrocken.

Hierzu muss ich sagen, natürlich schaut jeder von uns, wenn ein neuer Schnitt rauskommt, ob er diesen nicht schon in irgendeiner vorhandenen Nähzeitschrift hat. Wenn ich sparen kann, dann tue ich es ja wohl. Auch ich habe schon viele Schnitte in ebensolchen Zeitschriften wiedergefunden.
Laut herausposaunen muss ich es nicht. Wenn ich der Meinung bin Schnitt xyz von Designerin abc sehe ich in der und der Zeitschrift von vor x Jahren, dann nähe ich den eben daraus statt mir den Schnitt neu zu kaufen, wenn ich das Geld dafür nicht ausgeben mag.

Direkt mitbekommen habe ich mir o.g. bisher noch nie. Ab und an mal gedacht schon.
Genau dieses ist mir gerade mit Schnittmustern in anderer Art und Weise aufgefallen. Nämlich wenn von einigen Designern diese besonders hoch gelobt und überall immer wieder vorgestellt werden. Für andere überhaupt nicht geworben wird. Namen nenne ich hier nicht.

Klar dürfte sein, wenn ich mein Schnittmuster an sehr viele Frauen gebe um es probezunähen bringt dies sehr viel Arbeit aber auch Werbung im nachhinein.
Andere wiederum testen im stillen, veröffentlichen im stillen und ernten nur ab und an mal Erfolg dafür. Die Schnitte sind deshalb nicht weniger "Wert".

Heute habe ich bei einem Besuch in einem Nähgeschäft diese Missgunst zum ersten Mal direkt mitbekommen.
Die Ladeninhaberin unterhielt sich mit einer Kundin über eine mir bekannte, ich glaube auch in der Nähwelt sehr Bekannte, Bloggerin.
Ihr bin ich übrigens im Geiste immer noch sehr dankbar, denn durch diesen Blog habe ich erst so richtig mit dem nähen begonnen. Diesen Blog verfolge ich seit Jahren immer mal wieder und lasse mich inspirieren.

Was ich da mithörte heute im Laden entsetzte mich wirklich und ich verstehe diese Missgunst nicht. "Sie näht ja immer zu kurz, sie ist knochig, allgemein zu kitschig usw."
Gerade in einem Stoffladen erwarte ich von der Ladeninhaberin so was nicht. Neutralität ist wohl eher angebracht. Soll doch der Stoff aus dem Laden für Projekte der Designer verwendet werden.

Jedermann bzw. jede Frau hat einen anderen Geschmack. Wenn diese Bloggerin kurz sehr gerne trägt, was ihr, wie ich finde super steht, dann bitte. Welche Figur sie hat und warum kann doch jemand Außenstehende nicht beurteilen.

Warum Liebe Nähverrückte Gemeinde kann ich denn einfach jemandem nicht das gönnen, was er/ sie geschafft hat?
Warum muss immer und überall gelästert werden?

Genau diese "Stutenbissigkeit" hält mich seitdem ich angefangen habe zu nähen ab, mich mit anderen Näherinnen zusammen zum nähen in einen Nähtreff zu begeben. Denn wenn ich dies schon so stark im Internet mitbekomme, dann muss ich es nicht auch noch in Live haben.
Dafür ist mir meine Nähzeit zu schade. Und genau deshalb bringe ich mir weiterhin alles selber bei und sitze lieber allein in meinem Nähzimmer, als in nem Nähtreff. Das ist sicher schade, denn es gibt bestimmt viele Menschen in der Nähwelt, die wirklich sehr nett und ohne irgendwelche Wertungen mit anderen umgehen.  

Freitag, 6. März 2015

Maschinenbewertung...

Anfang des letzten Jahres habe ich mir 2 neue Maschinen zugelegt und da auch versprochen nach ausgiebigem Testen mal zu berichten.

Das soll dann jetzt geschehen.

Zum einen hatte ich von W6 eine Overlock gekauft. 
Ich hatte ja lange überlegt, ob ich sowas brauche und wie wichtig es ist.
Ich habe verglichen und viele Bewertungen anderer Maschinen gelesen und mich dann entschieden.

Ich bin vollkommen begeistert, diese Maschine gekauft zu haben.
Es ist eine enorme Arbeitserleichterung mit dieser Maschine. Die Nähte sind sauber vernäht und das ganze geht superschnell. Das Ergebnis sieht sehr professionell aus und man kann es schon mit Kaufware vergleichen.

Das Einfädeln funktioniert nach dem Fädelplan in der beigelegten Bedienungsanleitung super schnell und nach ein paar Mal kann man dies auch ohne Plan sehr schnell. Ich brauche dafür nur ein paar Minuten. Wer da denkt unbedingt ein Luftsystem zu benötigen, das die Fädelei erleichtert, gibt wie ich finde an der falschen Stelle Geld aus.

Die Maschine beherrscht eine 3 oder 4 Faden Naht und kann auch mit 1 oder 2 Nadeln nähen, je nach Einstellung und gewünschtem Ergebnis. Ich habe schon sämtliche Stoffarten ausprobiert und es ist auch kein Problem über viele Lagen Stoff zu nähen.

Ich bin sehr begeistert und möchte meine Overlock nicht mehr missen. Durch diese Maschine nähe ich viel mehr in viel weniger Zeit.

Ausführliche Beschreibungen dieser Maschine könnt ihr im Link finden.

Meine zweite Maschine die ich gekauft habe ist die Brother Innovis 955.
Eine kombinierte Näh- und Stickmaschine. 

Diese Maschine kann als reine Nähmaschine mit etlichen Stichen und vielen verschiedenen Nähfüßchen genutzt werden.

Sie näht sehr leise, sauber, in verschiedenen Geschwindigkeiten und ist auch ohne Fußpedal, sondern nur per Knopfdruck zu bedienen. 

Steckt man das im Gesamtpaket enthaltene Stickmodul an und rüstet auf den Stickfuß um, dann kann man die vielen enthaltenen Stickmuster oder aber passende, die man im Internet erwerben kann sticken. Der Stickbereich ist 10 x 10 cm und wie ich finde vollkommen ausreichend, wenn nur ab und an einmal etwas gestickt werden soll.

Optional kann man für diese Maschine jede Menge an Zubehör zusätzlich erwerben, z.B. einen Obertransportfuß, einen kleineren Stickrahmen oder sogar Programme mit deren Hilfe man sehr professionell selbst Stickmuster entwerfen kann.     

Ich bin mit meinen Maschinen sehr zufrieden und würde sie nicht mehr hergeben.
Es hat sich gelohnt länger zu vergleichen und genau zu überlegen, für welche Zwecke ich sie benötige.

Beide Maschinen sind eine reine Freude sie bei der Arbeit zu nutzen (wenn man denn bei einem Hobby, das Spaß macht von Arbeit sprechen kann).